Friedländer, Paul

Friedländer, Paul
Wirken
Werdegang
- Besuch des Friedrichs-Gymnasiums in Berlin, dort 1900 Abitur
- 1900-1905 Studium der Klassischen Philologie und Archäologie an den Universitäten Berlin und Bonn
- 8.7.1905 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bonn
- 1907-1908 Stipendiat des Kaiserlich Deutschen Archäologischen Instituts mit Reisen durch Kleinasien, Griechenland und Italien
- ab 1909 Eintritt in den Schuldienst, Oberlehrer am Humboldtgymnasium in Berlin
- 1911 Habilitation an der Universität Berlin
- 1911 Privatdozent an der Universität Berlin
- 5.12.1914 Ernennung zum beamteten außerordentlichen Professor an der Universität Berlin
- Teilnahme am Ersten Weltkrieg als Kriegsfreiwilliger
- 2.1.1920 Ernennung zum ordentlichen Professor für Klassische Philologie an der Universität Marburg und Direktor des Philologischen Seminars
- 1.10.1932 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Halle
- 1935 Entlassung als evangelisch getaufter „Nichtarier“
- Verhaftung und Deportation ins Konzentrationslager Sachsenhausen
- 1939 Emigration in die USA
- 1939 Lecturer an der Johns Hopkins University in Baltimore (USA)
- 1940-1945 Dozent an der University of California in Los Angeles (USA)
- 1945-1949 ordentlicher Professor of Classics an der University of California in Los Angeles (USA)
- 1949 Emeritierung
- seit 1960 korrespondierendes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
- seit 1965 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Studium
1900-1905 Studium der Klassischen Philologie und Archäologie an den Universitäten Berlin und Bonn
Netzwerk
Wilamowitz-Moellendorff, Enno Friedrich Wichard Ulrich* von <Lehrer>, GND, 1848-1931, Klassischer Philologe
Akademische Qualifikation
- 8.7.1905 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bonn
- 1911 Habilitation an der Universität Berlin
Akademische Vita
- Berlin, Universität / / / außerordentlicher Professor / 1914-1920
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Klassische Philologie / ordentlicher Professor / 1920-1932
- Halle, Universität / / / ordentlicher Professor / 1932-1935
- Los Angeles, University of California / / Classics / ordentlicher Professor / 1945-1949
Mitgliedschaften
seit 1960 korrespondierendes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
seit 1965 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Werke
Lebensorte
Berlin; Bonn; Marburg; Halle an der Saale; Baltimore; Los Angeles
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Friedländer, N.N., Kaufmann
Nachweise
Literatur
- Barbara Stiewe, Das geistige Klima im Marburg der 1920er Jahre - am Beispiel von Paul Friedländer, in: Volker Losemann, Kai Ruffing (Hrsg.), In solo barbarico. Das Seminar für Alte Geschichte der Philipps-Universität Marburg von seinen Anfängen bis in die 1960er Jahre, Münster, New York 2018, S. 306-328
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 500 f.
- Schnack, Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 91 f. (Rudolf Bultmann)
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Friedländer, Paul“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16805_friedlaender-paul> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16805