Enßlin, Wilhelm

Enßlin, Wilhelm
Wirken
Werdegang
- Studium der Klassischen Philologie und Geschichte an den Universitäten Tübingen, Berlin, München und Straßburg
- 29.10.1911 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Straßburg
- Vorbereitungsdienst für den höheren Schuldienst
- ab 1913 Oberlehrer in Posen (heute Poznań/Polen)
- Kriegsteilnehmer im Ersten Weltkrieg, bis 1920 in französischer Kriegsgefangenschaft
- ab 1922 Studienrat am Gymnasium Philippinum in Marburg
- 20.6.1923 Habilitation und Venia legendi im Fach Alte Geschichte an der Universität Marburg
- 29.7.1927 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
- ab Sommersemester 1928 Lehrauftrag für Geschichte der späten römischen Kaiserzeit an der Universität Marburg
- 1930-1936 ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Universität Graz
- 1936-1943 ordentlicher Professor an der Universität Erlangen
- 1940-1943 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Erlangen
- seit 1940 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- ab 1943 ordentlicher Professor an der Universität Würzburg
- 1952 Emeritierung
- 1959 Verleihung des Bayerischen Verdienstordens
- seit 1964 korrespondierendes Mitglied der British Academy
Studium
Studium der Klassischen Philologie und Geschichte an den Universitäten Tübingen, Berlin, München und Straßburg
Netzwerk
- Kornemann, Georg Wilhelm Ernst* <Lehrer>, 1868–1946, Althistoriker
- Meyer, Eduard <akademischer Lehrer>, GND, 1855-1930, Althistoriker, Ägyptologe
- Pöhlmann, Robert von <akademischer Lehrer>, GND, 1852-1914, Althistoriker
- Neumann, Karl Johannes <akademischer Lehrer>, GND, 1857-1917, Althistoriker
Akademische Qualifikation
- 29.10.1911 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Straßburg zum Thema "Kaiser Julians Gesetzgebungswerk und Reichsverwaltung"
- 20.6.1923 Habilitation und Venia legendi im Fach Alte Geschichte an der Universität Marburg mit der Arbeit "Zur Geschichtsschreibung und Weltanschauung des Ammianus Marcellinus"
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / / außerordentlicher Professor / 1927-1930
- Graz, Universität / / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1930-1936
- Erlangen, Universität / / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1936-1943
- Würzburg, Universität / / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1943-1964
Akademische Ämter
1940-1943 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Erlangen
Mitgliedschaften
seit 1940 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
seit 1964 korrespondierendes Mitglied der British Academy
Mitglied der Academia Spoletina in Spoleto (Italien)
Werke
Lebensorte
Tübingen; Berlin; München; Straßburg; Posen; Marburg; Graz; Erlangen; Würzburg
Familie
Vater
Enßlin, N.N.
Nachweise
Literatur
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Enßlin, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16789_ensslin-wilhelm> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16789