Deichgräber, Karl* Marienus
Wirken
Werdegang
- 1909-1922 Besuch des Gymnasiums Ulricianum in Aurich, dort 28.2.1922 Reifeprüfung
- 1922-1929 Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Göttingen, Berlin und Münster
- 1923-1924 Unterbrechung des Studiums als Werksstudent im Bereich Landwirtschaftliche Maschinen bei der Zentrallandbundgenossenschaft Aurich
- 27.2.1928 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Griechisch, Latein und Philosophie an der Universität Münster
- 1.4.1928-1.4.1931 Leiter der Lateinkurse an der Universität Berlin
- 27.2.1931 Habilitation und Venia legendi im Fach Klassische Philologie an der Universität Berlin
- 1.4.1931-1.7.1933 Assistent an der Universität Berlin
- 27.2.1931 Ernennung zum Privatdozenten an der Universität Berlin
- 1.7.1933-1.4.1935 Oberassistent am Institut für Altertumskunde der Universität Berlin
- 11.4.1935 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Gräzistik an der Universität Marburg
- 15.6.1936 Ernennung zum Mitglied der Bibliothekskommission
- 1938 Ernennung zum Direktor des Seminars für Klassische Philologie und Verwaltungsdirektor des Seminargebäudes
- 1.4.1938 Ernennung zum ordentlichen Professor und Direktor des Instituts für Altertumskunde an der Universität Göttingen
- 1938 Beitritt zur NSDAP
- 1938-1945 ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
- 1939-1945 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Göttingen
- 1946 Entlassung als Professor der Universität Göttingen
- 1951 Wiedereinstellung als Professor für Klassische Philologie an der Universität Göttingen
- 1968 Emeritierung
Studium
1922-1929 Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Göttingen, Berlin und Münster
Netzwerk
Schöne, Hermann <Lehrer>, GND, 1870-1941, Klassischer Philologe
Akademische Qualifikation
- 27.2.1928 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Griechisch, Latein und Philosophie an der Universität Münster mit einer Arbeit über die griechische Ärzteschule der sogenannten Empiriker
- 27.2.1931 Habilitation im Fach Klassische Philologie an der Universität Berlin mit einer Untersuchung zum ersten und dritten Epidemienbuch des Hippokrates
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Gräzistik / außerordentlicher Professor / 1935-1938
- Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Klassische Philologie / ordentlicher Professor / 1938-1946
- Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Klassische Philologie / ordentlicher Professor / 1951-1968
Akademische Ämter
1939-1945 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Göttingen
Mitgliedschaften
1938-1945 ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
Werke
Lebensorte
Aurich; Göttingen; Berlin; Münster (Westfalen); Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Deichgräber, N.N., Schmiedemeister
Partner
Lammers, Ilse, Heirat 1934
Verwandte
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Deichgräber, Karl* Marienus“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16782_deichgraeber-karl-marienus> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16782