Dehn, Wolfgang

 
geboren
6.7.1909 Wesel
gestorben
29.5.2001 Marburg
Beruf
Prähistoriker, Professor
Titel
Prof. Dr. phil.
GND-Explorer
118679252

Wirken

Werdegang

  • 1915-1919 Besuch der Volksschule, 1919-1928 Besuch des Gymnasiums in Bad Kreuznach, des Humanistischen Gymnasiums in Wetzlar und des Gymnasiums Friderico-Francisceum in Schwerin
  • Ostern 1928 Reifeprüfung am Gymnasium in Bad Kreuznach
  • 1928-1934 Studium der Vorgeschichte, Klassischen Archäologie und Geologie an den Universitäten Göttingen, Marburg, Berlin, Kiel und Wien
  • 6.1934 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Vorgeschichte, Klassische Archäologie und Geologie an der Universität Marburg
  • 1934-1935 Stipendiat der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft zur Aufarbeitung alter Ausgrabungsfunde im Landesmuseum Trier
  • ab 1.4.1935 Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am Landesmuseum Trier
  • 11.1935-10.1936 Stipendiat des Deutschen Archäologischen Instituts, Studienreise in die Mittelmeerländer
  • 15.4.1937 kommissarischer Leiter der Vorgeschichtlichen Abteilung des Rheinischen Landesmuseum Trier
  • 25.8.1938 Ernennung zum stellvertretenden staatlichen Vertrauensmann für kulturgeschichtliche Bodenaltertümer
  • 1.4.1940-1.12.1943 Direktorial-Assistent und Leiter der vorgeschichtlichen Abteilung am Landesmuseum Trier
  • 21.7.1941 Habilitation an der Universität Marburg
  • Sommersemester 1941 Beteiligung am Aufbau des Vorgeschichtlichen Seminars der Universität Straßburg
  • 1941-1943 und 1944-1947 Wehrmacht und Gefangenschaft
  • WS 1942/43 Wahrnehmung des Lehrstuhls für Vorgeschichte an der Universität Marburg
  • 20.3.1943 Ernennung zum Dozenten für Vorgeschichte an der Universität Marburg
  • 14.12.1943 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Vorgeschichte und Direktor des Vorgeschichtlichen Seminars der Universität Marburg
  • 1948-1949 Tätigkeit im Museum in Nördlingen für das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege
  • 1.11.1949 Wiedereinsetzung als außerordentlicher Professor an der Universität Marburg
  • 1950-1959 Ausgrabungen auf dem frühkeltischen „Fürstensitz“ Heuneburg an der oberen Donau
  • 1.6.1952 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Marburg
  • 1953 Ablehnung eines Rufes an die Universität Tübingen
  • Sommersemester 1958 und Sommersemester 1969 aus gesundheitlichen Gründen beurlaubt
  • Sommersemester 1968 Forschungssemester
  • Leiter des Akademischen Austauschsamts
  • 30.9.1974 Emeritierung
  • WS 1974/75-Sommersemester 1975 Verwaltung des Lehrstuhls für Vorgeschichte an der Universität Marburg

Studium

1928-1934 Studium der Vorgeschichte, Klassischen Archäologie und Geologie an den Universitäten Göttingen, Marburg, Berlin, Kiel und Wien

Akademische Qualifikation

  • 6.1934 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Vorgeschichte, Klassische Archäologie und Geologie an der Universität Marburg
  • 21.7.1941 Habilitation an der Universität Marburg

Akademische Vita

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Vorgeschichte / außerordentlicher Professor / 1943-1943
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Vorgeschichte / außerordentlicher Professor / 1949-1952
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Vorgeschichte / ordentlicher Professor / 1952-1969
  • Marburg, Universität / Altertumswissenschaften / Vorgeschichte / ordentlicher Professor / 1970-1974

Akademische Ämter

1972 Prodekan des Fachbereichs Altertumswissenschaften der Universität Marburg

Mitgliedschaften

(Auswahl)
Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts Berlin
Mitglied der Römisch-Germanischen Kommission Frankfurt am Main
Verwaltungsrat- und Beiratsmitglied des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz
Mitglied des hessischen Denkmalrates Wiesbaden und der Historischen Kommission für Hessen
Honorary Corresponding Member of the Prehistoric Society of Great Britain
korrespondierendes Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Urgeschichte
korrespondierendes Mitglied der Anthropologischen Gesellschaft Wien (Österreich)
Membre d'honneur de la Société Archéologique de Yougoslavie in Belgrad (Serbien)

Lebensorte

Bad Kreuznach; Wetzlar; Schwerin; Trier; Marburg; Nördlingen

Statusgruppe

Wissenschaftler/in

Familie

Vater

Dehn, N.N., Oberlehrer, Studienrat

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Dehn, Wolfgang“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16781_dehn-wolfgang> (aufgerufen am 18.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16781