Bog, Ingomar
geboren
16.11.1920 Freudenthal (Tschechoslowakei) heute Bruntál (Tschechien) gestorben
25.5.1987 Marburg Beruf
Historiker, Professor Titel
Prof. Dr. phil. GND-Explorer
171982509Wirken
Werdegang
- Besuch der Grundschule in Mies/Böhmen (heute Stříbro/Tschechien), des Klostergymnasiums Magdeburg und des Melanchthon-Gymnasiums Egidienberg in Nürnberg, dort im März 1940 Reifeprüfung
- 1940-1945 Dienst bei der Kriegsmarine
- 1945-1946 Heizungsmonteur
- 1946-1950 Studium der Germanistik, Geschichte, Volkswirtschaft, Rechtswissenschaft und Theologie an der Universität Erlangen
- 7.5.1950 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Erlangen
- 1950-1952 Volontär-Assistent am Institut für Fränkische Landesforschung an der Universität Erlangen
- 1954-1960 Mitarbeiter an einem Forschungsprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
- 1958 Habilitation an der Universität Erlangen
- 1958 Förderpreis der Stadt Nürnberg
- 1959 Preis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- Sommersemester 1962 Vertretung des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeschichte an der Universität Marburg
- 27.9.1962 Ernennung zum ordentlichen Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Marburg
- ab 4.9.1963 Direktor des Seminars Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Marburg
- Wintersemester 1969/70 beurlaubt
- 1977 Ruf an die Universität Innsbruck nicht angenommen
Studium
1946-1950 Studium der Germanistik, Geschichte, Volkswirtschaft, Rechtswissenschaft und Theologie an der Universität Erlangen
Netzwerk
Lütge, Friedrich <Lehrer>, GND, 1901-1968, Ökonom, Sozial- und Wirtschaftshistoriker
Akademische Qualifikation
- 7.5.1950 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Erlangen zum Thema „Die bäuerliche Wirtschaft im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Untersuchungen der Bewegungsvorgänge in der Kriegswirtschaft, dargestellt an den Quellen des Klosterverwalteramtes Heilsbronn“
- 1958 Habilitation an der Universität Erlangen mit der Schrift „Der Reichsmerkantilismus. Studien zur Wirtschaftspolitik des Heiligen Römischen Reiches im 17. und 18. Jahrhundert“
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät (ab 1971 Fachbereich 6 Geschichts- und Kulturwissenschaften) / Sozial- und Wirtschaftsgeschichte / ordentlicher Professor / 1962-1987
Werke
- Die bäuerliche Wirtschaft im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Untersuchungen der Bewegungsvorgänge in der Kriegswirtschaft, dargestellt an den Quellen des Klosterverwalteramtes Heilsbronn, Coburg 1952. (Dissertationsschrift)
- Der Reichsmerkantilismus. Studien zur Wirtschaftspolitik des Heiligen Römischen Reiches im 17. und 18. Jahrhundert, Stuttgart 1959. (Habilitationsschrift)
Lebensorte
Mies; Magdeburg; Nürnberg; Erlangen; Marburg; Innsbruck
Familie
Vater
Bog, N.N., Apotheker
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bog, Ingomar“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16739_bog-ingomar> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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