Beumann, Helmut* Karl Otto

 
geboren
23.10.1912 Braunschweig
gestorben
14.8.1995 Marburg
Beruf
Historiker, Mediävist, Professor
Titel
Prof. Dr. phil.
GND-Explorer
11851041X

Wirken

Werdegang

  • 1919-1931 Besuch des Gymnasiums in Köln und in Bernburg (Saale), dort 1931 Reifeprüfung
  • 1931-1936 Studium der Geschichte, Germanistik, Latein und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin
  • 1936 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte und Germanistik an der Universität Berlin
  • 1936 Tätigkeit in der Landesgeschichtlichen Forschungsstelle für die Provinz Pommern in Stettin am Pommerschen Urkundenbuch
  • 7.1937 Staatsexamen in den Fächern Geschichte, Deutsch, Latein und Philosophie an der Universität Berlin
  • 1937 Tätigkeit am Kaiser-Wilhelm-Institut für Deutsche Geschichte, Germania sacra (Stifte und Klöster der Diözese Halberstadt)
  • 1937-1939 Besuch der Archivschule in Berlin-Dahlem
  • seit 1.10.1939 Staatsarchivassessor, seit 1.1.1942 Staatsarchivrat in Magdeburg
  • 1941/42 Teilnahme am Krieg gegen die Sowjetunion
  • 27.7.1944 Habilitation an der Universität Marburg
  • 8.5.1946 Venia legendi an der Universität Marburg und Ernennung zum Privatdozenten
  • 16.10.1947 Ernennung zum Diätendozenten für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Marburg
  • 1.9.1952 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Marburg
  • Sommersemester 1956 Vertretung eines Lehrstuhls an der Universität Bonn
  • 17.7.1956 Ernennung zum ordentlichen Professor für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn
  • 1956-1957 und 1963/64 Lehraufträge in Marburg
  • 1960 Gründungsmitglied des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte, 1972 dessen Vorsitzender
  • 20.2.1964 Ernennung zum ordentlichen Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Marburg
  • ab 4.12.1964 Direktor des Instituts für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Marburg
  • 1965-1966 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
  • Wintersemester 1966/67 und Wintersemester 1974/75 Forschungssemester
  • seit 1968 korrespondierendes Mitglied der Monumenta Germaniae Historica
  • seit 1969 Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
  • seit 1971 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz und der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • 1981 Emeritierung
  • 1987 Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
  • 1988 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Graz

Studium

1931-1936 Studium der Geschichte, Germanistik, Latein und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin

Netzwerk

Akademische Qualifikation

  • 1936 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte und Germanistik an der Universität Berlin mit einer Arbeit über das Urkundenwesen der Bischöfe von Halberstadt
  • 27.7.1944 Habilitation an der Universität Marburg mit einer historiographischen Untersuchung über Widukind von Corvey

Akademische Vita

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichtswissenschaft / außerplanmäßiger Professor / 1952-1956
  • Bonn, Universität / / Mittelalterliche und Neuere Geschichte / ordentlicher Professor / 1956-1964
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mittelalterliche Geschichte / Professor / 1964-1969
  • Marburg, Universität / Geschichte / Mittelalterliche Geschichte / Professor / 1970-1981

Akademische Ämter

1965-1966 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg

Mitgliedschaften

seit 1968 korrespondierendes Mitglied der Monumenta Germaniae Historica
1960 Gründungsmitglied des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte
seit 1969 korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
seit 1971 Mitglied der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
seit 1974 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz
seit 1984 Mitglied der Braunschweiger Wissenschaftlichen Gesellschaft

Werke

Lebensorte

Köln; Bernburg (Saale); Leipzig; Berlin; Magdeburg; Bonn; Marburg

Familie

Vater

Beumann, N.N., Regierungsbaumeister

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Beumann, Helmut* Karl Otto“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16731_beumann-helmut-karl-otto> (aufgerufen am 22.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16731