Dickopf, Paul
geboren
9.6.1910 Müschenbach (Oberwesterwald) gestorben
19.9.1973 Bonn Beruf
Polizist, Kriminalbeamter Konfession
katholisch GND-Explorer
123629292
Dickopf, Paul
Wirken
Werdegang
- Jugendzeit in Biebrich am Rhein
- Abitur
- Studium der Naturwissenschaften, später der Rechtswissenschaften an den Universitäten Frankfurt am Main, Wien und Berlin
- 1937 Anwärter für den leitenden Kriminaldienst
- ab 1939 Leiter des Kriminalpolizeilichen Erkennungsdienstes für Baden in Karlsruhe
- 1942 aus politischen Gründen Flucht nach Belgien und 1943 in die Schweiz
- ab 1947 wieder im Westerwald
- Entwicklung von Plänen zur Reform der deutschen Kriminalpolizei
- ab 1950 Regierungs- und Kriminalrat im Bundesinnenministerium
- ab 1952 Chef des Deutschen Zentralbüros der Interpol
- ab 1953 im Bundeskriminalamt in Wiesbaden
- 1968-1972 Präsident des Deutschen Zentralbüros der Interpol
- 1965-1971 Präsident des Bundeskriminalamts in Wiesbaden
Werke
- mit Rolf Holle, Das Bundeskriminalamt (1971)
Lebensorte
Biebrich am Rhein; Frankfurt am Main; Wien; Berlin; Karlsruhe; Wiesbaden
Familie
Vater
Dickopf, N.N., Lehrer
Nachweise
Literatur
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 130, Nr. 725
- Dieter Schenk, Die braunen Wurzeln des BKA, Frankfurt am Main 2003
Bildquelle
Bundesarchiv, Bild 146-2007-0205 / Doff / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 146-2007-0205, Paulinus Dickopf, CC BY-SA 3.0 DE (beschnitten)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Dickopf, Paul“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16641_dickopf-paul> (aufgerufen am 15.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16641