Mittermaier, Richard

Mittermaier, Richard
Wirken
Werdegang
- bis 1914 Besuch der Vorschule sowie des Realgymnasiums Dresden-Blasewitz
- 1914-1918 Internierung als Gefangener in Russland
- August 1918 Notabitur an der Oberrealschule Dresden-Johannstadt
- 1918-1922 Studium der Medizin an den Universitäten München und Freiburg im Breisgau
- 16.12.1922 Medizinisches Staatsexamen in Freiburg im Breisgau, anschließend Medizinalpraktikant
- 1.10.1923 Approbation zum Arzt in Karlsruhe
- 10.1923-4.1924 Volontärassistent am Hygieneinstitut Freiburg
- 4.1924-10.1924 Volontärassistent am Pharmakologischen Institut der Universität Freiburg
- 15.4.1924 Promotion zum Dr. med.
- 10.1924-4.1927 Assistent an der Chirurgischen Klinik der Universität Freiburg
- 4.1927-2.1940 Tätigkeit an der Hals-, Nasen- und Ohrenklinik der Universität Freiburg
- 12.7.1930 Venia Legendi im Fach Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde an der Universität Freiburg im Breisgau
- 1933 Mitglied der SA, zuletzt als Sanitätssturmführer
- 1936 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Erfurt
- 1937 Mitglied der NSDAP
- 1939-1945 während des Zweiten Weltkrieges Facharzt an verschiedenen Lazaretten und beratender Facharzt einer Heeresgruppe
- 1940-1945 Chefarzt der Städtischen Hals-, Nasen- und Ohrenklinik Erfurt
- ab 1.1946 Chefarzt der Städtischen Hals-, Nasen- und Ohrenklinik Karlsruhe
- 17.12.1947 Ernennung zum ordentlichen Professor für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde sowie zum Direktor der Universitäts-Hals-, Nasen- und Ohrenklinik Marburg
- 10.1950-10.1954 Wahlsenator der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg
- 1956 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Frankfurt am Main
- 1958 Gründer der Vereinigung „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind“
- 1961 Verleihung der Heinrich-Hoffmann-Medaille
- 1961-1962 Wahlsenator der Medizinischen Fakultät der Universität Frankfurt am Main
- 1965 Emeritierung
- 1967 Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes
- 1975 Verleihung der Albert-Schweitzer-Medaille
Funktion
- Marburg, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1954-1955
- Frankfurt am Main, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1959-1960
Studium
1918-1922 Studium der Medizin an den Universitäten München und Freiburg im Breisgau
Akademische Qualifikation
- 15.4.1924 Promotion zum Dr. med.
- 12.7.1930 Habilitation im Fach Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde an der Universität Freiburg im Breisgau
Akademische Vita
- Freiburg im Breisgau, Universität / Medizinische Fakultät / Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde / Privatdozent / 1930-1936
- Erfurt, Universität / Medizinische Fakultät / Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde / außerordentlicher Professor / 1936-1945
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde / ordentlicher Professor / 1947-1956
- Frankfurt am Main, Universität / Medizinische Fakultät / Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde / ordentlicher Professor / 1956-1965
Akademische Ämter
1954-1955 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg
1959-1960 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Frankfurt am Main
Mitgliedschaften
1952 Mitglied des Collegium Oto-Rhino-Laryngologicum Amicitae Sacrum
1960 Mitglied der Academia Leopoldina
Werke
Lebensorte
Dresden; München; Freiburg im Breisgau; Erfurt; Göttingen; Karlsruhe; Marburg; Frankfurt am Main
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Mittermaier, N.N., Frauenarzt
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 321 f.
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mittermaier, Richard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16575_mittermaier-richard> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16575