Mauz, Friedrich

Mauz, Friedrich
Wirken
Werdegang
- Studium der Medizin an den Universitäten Tübingen, Freiburg und Würzburg
- 1922-1923 Wissenschaftliche Hilfskraft an der Psychiatrischen Universitätsklinik Tübingen
- Dezember 1923 Medizinisches Staatsexamen in Tübingen
- 23.12.1923 Promotion zum Dr. med. an der Universität Tübingen
- 1.-5.1924 Medizinalpraktikant am Katharinenhospital Stuttgart
- 7.1924 Approbation als Arzt, anschließen Tätigkeit als Volontärarzt und Assistenzarzt bis 1.6. 1926 an der Psychiatrischen und Nervenklinik der Universität Tübingen
- ab 1.6.1926 Assistenzarzt an der Universitäts-Nervenklinik Marburg
- 1927 Ernennung zum Oberarzt
- 10.3.1928 Venia Legendi für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Marburg
- 1934 Mitglied der SA, zuletzt als Scharführer
- 26.11.1934 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor
- ab 1.4.1936 Betrauung mit der Vertretung des Lehrstuhls für Psychiatrie und Nervenkrankheiten der Universität Gießen
- 1937 Betrauung mit der Vertretung des Lehrstuhls für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Kiel sowie Eintritt in die NSDAP (Mitglieds-Nr. 5.395.304)
- 1938 Rückkehr an die Universität Marburg
- 1939 Betrauung mit der Vertretung des Lehrstuhls für Psychiatrie und Neurologie und der Leitung der Psychiatrischen Nervenklinik der Universität Königsberg
- 1.9.1939 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Psychiatrie und Neurologie und zum Direktor der Psychiatrischen und Nervenklinik der Universität Königsberg
- 2.9.1940-29.1.1941 Tätigkeit als externer Gutachter der Aktion T4
- 1953 Ernennung zum ordentlichen Professor sowie zum Direktor der Universitäts-Nervenklinik der Universität Münster
- 1.10.1968 Emeritierung
Studium
Studium der Medizin an den Universitäten Tübingen, Freiburg und Würzburg
Akademische Qualifikation
- 23.12.1923 Promotion zum Dr. med. an der Universität Tübingen
- 10.3.1928 Habilitation für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / Privatdozent / 1928-1934
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / nichtbeamteter außerordentlicher Professor / 1934-1936
- Gießen, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Nervenkrankheiten / Lehrstuhlvertretung / 1936-1937
- Kiel, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / Lehrstuhlvertretung / 1937-1938
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / nichtbeamteter außerordentlicher Professor / 1938-1939
- Königsberg, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / Lehrsuthlvertretung / 1939
- Königsberg, Universität / Medizinische Fakultät / Psychiatrie und Neurologie / außerordentlicher Professor / 1939-1945
- Münster, Universität / Medizinische Fakultät // ordentlicher Professor / 1953-1968
Mitgliedschaften
1956 Mitglied der Academia Leopoldina
1972 Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde (offizielle Aberkennung 2011)
Werke
Lebensorte
Tübingen; Freiburg im Breisgau; Würzburg; Stuttgart; Marburg; Gießen; Kiel; Königsberg (Preußen); Münster (Westfalen)
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Mauz, N.N., praktischer Arzt
Nachweise
Literatur
- Heiner Fangerau/Sascha Topp/Klaus Schepker (Hrsg.), Kinder- und Jugendpsychiatrie im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit. Zur Geschichte ihrer Konsolidierung, Berlin 2017
- Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“, München 2001, S. 722
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 316 f.
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mauz, Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16570_mauz-friedrich> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16570