Kiese, Manfred

 
geboren
28.6.1910 Stettin heute Szczecin (Polen)
gestorben
22.2.1983 München
Beruf
Pharmakologe, Toxikologe, Professor
Titel
Prof. Dr. med.
GND-Explorer
1050553659

Wirken

Werdegang

  • bis 1928 Besuch der Vorschule sowie des Humanistischen Gymnasiums Dramburg (heute Drawsko Pomorskie/Polen), dort Abitur
  • 1928-1934 Studium der Medizin an den Universitäten Hamburg, Frankfurt am Main, München und Berlin
  • 1934 Medizinisches Staatsexamen in Berlin, anschließend praktisches Jahr am Pharmakologischen Institut der Universität Berlin, der II. Medizinischen Klinik der Charité Berlin sowie der Inneren Abteilung des Diakonissenkrankenhauses Bethel, dann zweimonatige Assistenzzeit an der Inneren Abteilung des Diakonissenkrankenhauses Bethel
  • ab 1.4.1935 Assistent am Pharmakologischen Institut der Universität Berlin
  • 1935 Promotion zum Dr. med. an der Universität Berlin
  • 1937 Rockefeller Fellowship als Research-Fellow an der Harvard Medical School Boston im Department of Biochemistry und im Department of Physical Chemistry
  • ab 1939 Assistent am Pharmakologischen Institut der Universität Berlin sowie Mitglied der NSDAP (Mitglieds-Nr. 7.311.881) und der SA
  • Februar 1940 Habilitation für Pharmakologie an der Universität Berlin
  • 1942 Beauftragung mit der Vertretung des Pharmakologie-Unterrichts an der Medizinischen Akademie Danzig
  • 1.4.1943 Ernennung zum Oberassistenten am Pharmakologischen Institut der Universität Berlin
  • 1945-1946 Beauftragung mit der Durchführung des Pharmakologie-Unterrichts an der Universität Kiel
  • ab 10.1947 Leitung des Laboratoriums der Medizinischen Klinik Kiel
  • 1947 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Pharmakologie an der Universität Kiel
  • 1.8.1950 Ernennung zum ordentlichen Professor für Pharmakologie an der Universität Marburg
  • 1956 Ernennung zum ordentlichen Professor für Pharmakologie an der Universität Tübingen
  • 1.2.1957 Ausscheiden aus dem Hessischen Staatsdienst
  • bis 28.2.1957 weitere Beauftragung mit der Verwaltung des Lehrstuhls für Pharmakologie der Universität Marburg
  • ab 1961 ordentlicher Professor für Pharmakologie sowie Direktor des Pharmakologischen Instituts der Universität München
  • 1980 Emeritierung

Funktion

  • Marburg, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1952-1953

Studium

1928-1934 Studium der Medizin an den Universitäten Hamburg, Frankfurt am Main, München und Berlin

Akademische Qualifikation

  • 1935 Promotion zum Dr. med. an der Universität Berlin
  • 2.1940 Habilitation für Pharmakologie an der Universität Berlin

Akademische Vita

  • Kiel, Universität / Medizinische Fakultät / Pharmakologie / außerordentlicher Professor / 1947-1950
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Pharmakologie / ordentlicher Professor / 1950-1956
  • Tübingen, Universität / Medizinische Fakultät / Pharmakologie / ordentlicher Professor / 1956-1961
  • München, Universität / Medizinische Fakultät / Pharmakologie / ordentlicher Professor / 1961-1980

Akademische Ämter

1952-1953 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg

Lebensorte

Dramburg; Hamburg; Frankfurt am Main; Berlin; Kiel; Marburg; Tübingen; München

Statusgruppe

Wissenschaftler/in

Nachweise

Literatur

Bildquelle

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Siehe auch

Extern

Biografische Angebote

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Kiese, Manfred“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16446_kiese-manfred> (aufgerufen am 18.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16446