Stützel, Wolfgang* Martin
Wirken
Werdegang
- 1943 Schüler von Elly Ney am Salzburger Mozarteum
- 1943 Mitglied der NSDAP, Mitgliedsnummer: 9.401.614
- Studium an den Universitäten Hamburg, Freiburg im Breisgau und Tübingen
- 1950 Diplom
- 1952 Promotion
- 1953-1956 Volkswirt bei der Berliner Bank in Berlin
- 1957 Habilitation an der Universität Tübingen
- 1957/58 Abteilungsleiter der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main
- ab 1958 ordentlicher Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Saarbrücken
- 1965-1968 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage in der Bundesrepublik
- Mitglied des Kronberger Kreises (Wissenschaftlicher Beirat des Frankfurter Instituts für wirtschaftspolitische Forschung e.V.)
- Großes Bundesverdienstkreuz
- 1985 Ehrendoktorwürde der Universität Tübingen
Netzwerk
Werke
Lebensorte
Salzburg; Hamburg; Freiburg im Breisgau; Tübingen
Familie
Vater
Stützel, Hermann, GND, 1885–1972, Dr.-Ing., Chemiker, Kryptologe, 1915 Leutnant im 3. preußischen Telegrafie-Bataillon, 1916 im neuen Entzifferungsdienst im Kriegsministerium tätig, 1920 technischer Leiter des väterlichen Betriebs, Tonwarenfabrikant in Aalen, Leiter der „Stützel Sachs GmbH“, Sohn des Georg Stützel, Tonwarenfabrikant in Aalen, und der Thusnelda Karoline Sachs
Mutter
Hennig, Frieda, 1892–1965, Tochter des Friedrich Wilhelm Hennig, Gymnasialprofessor in Wittenberg, und der Emilie Sofie Siebert
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 25, Berlin 2013, S. 638 f. (Peter Bofinger)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 797, Nr. 4361
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stützel, Wolfgang* Martin“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16439_stuetzel-wolfgang-martin> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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