Herzberg, Kurt* Ferdinand Karl
geboren
29.4.1896 Berlin gestorben
15.11.1976 Frankfurt am Main Beruf
Hygieniker, Bakteriologe, Virologe, Professor Titel
Prof. Dr. med. GND-Explorer
123072514Wirken
Werdegang
- bis August 1914 Besuch des Paulsen-Realgymnasiums Berlin-Steglitz, dort Abitur
- 1914-1917 sowie 1919-1920 Studium der Medizin an den Universitäten Berlin und Rostock
- 1917-28.1.1919 Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg als Sanitätssoldat und Feldunterarzt
- 1920 Medizinisches Staatsexamen in Berlin
- 1.10.1920 Approbation zum Arzt
- 23.10.1920 Promotion zum Dr. med. an der Universität Berlin, anschließend Praktisches Jahr an der I. Medizinischen Klinik der Charité Berlin
- 1.8.1921-30.4.1927 Tätigkeit in der Bakteriologischen Abteilung des Reichsgesundheitsamtes Berlin-Dahlem als Wissenschaftlicher Angesteller
- ab 1.5.1927 Oberarzt am Hygiene-Institut der Medizinischen Akademie Düsseldorf
- 22.11.1927 Habilitation für Hygiene und Bakteriologie an der Medizinischen Akademie Düsseldorf, anschließend Tätigkeit als Privatdozent
- 1933 Eintritt in die SA (Sanitätsobersturmführer)
- 5.5.1934 Ernennung zum außerordentlichen Professor
- ab 1.1.1936 kommissarischer Direktor am Hygiene-Institut der Universität Greifswald sowie außerordentlicher Professor ebendort
- 16.12.1938 Ernennung zum ordentlichen Professor für Hygiene und Bakteriologie und Direktor des Hygiene-Instituts der Universität Greifswald, daneben zum Leiter der bakteriologisch-Serologischen Untersuchungsstelle Greifswald
- 1940-1941 beratender Hygieniker der Wehrmacht in Frankreich, Polen und Griechenland
- 10.1945-10.1946 Seuchenkommissar zur Typhus- und Fleckfieberbekämpfung bei der Landesregierung Schwerin
- 10.2.1951 Ernennung zum ordentlichen Professor für Hygiene und zum Direktor des Hygienischen Instituts und des Medizinal-Untersuchungsamtes Marburg
- ab 15.10.1954 Ersatzmann als Wahlsenator der Universität Marburg, ab 15.10.1955 an erster Stelle
- 1.5.1956 Ernennung zum ordentlichen Professor für Hygiene und Bakteriologie an der Universität Frankfurt
- 1961 Verleihung des Preises der Aonson-Stiftung für experimentelle Therapie
- 1964 Emeritierung, bis 1966 Beauftragung mit der Vertretung des Lehrstuhls
Studium
1914-1917 sowie 1919-1920 Studium der Medizin an den Universitäten Berlin und Rostock
Akademische Qualifikation
- 23.10.1920 Promotion zum Dr. med. an der Universität Berlin
- 22.11.1927 Habilitation für Hygiene und Bakteriologie an der Medizinischen Akademie Düsseldorf
Akademische Vita
- Düsseldorf, Medizinische Akademie // Hygiene und Bakteriologie / Privatdozent / 1927-1934
- Düsseldorf, Medizinische Akademie // Hygiene und Bakteriologie / außerordentlicher Professor / 1934-1936
- Greifswald, Universität / Medizinische Fakultät / Hygiene und Bakteriologie / außerordentlicher Professor / 1936-1938
- Greifswald, Universität / Medizinische Fakultät / Hygiene und Bakteriologie / ordentlicher Professor / 1938-1951
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Hygiene / ordentlicher Professor / 1951-1956
- Frankfurt am Main, Universität / Medizinische Fakultät / Hygiene / ordentlicher Professor / 1956-1966
Werke
Lebensorte
Berlin; Düsseldorf; Greifswald; Marburg; Frankfurt am Main
Familie
Vater
Herzberg, Wilhelm, Geheimer Regierungsrat sowie Direktor und Vizepräsident des Staatlichen Materialprüfungsamtes Berlin-Dahlem
Mutter
Röper, Mathilde
Nachweise
Literatur
- Gerhard Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“, München 2001, S. 720 f.
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 265
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Herzberg, Kurt* Ferdinand Karl“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16310_herzberg-kurt-ferdinand-karl> (aufgerufen am 22.04.2026)
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