Hamperl, Herwig

Hamperl, Herwig
Wirken
Werdegang
- bis März 1917 Besuch des Döblinger Gymnasiums Wien, dort Abitur
- März 1917-1918 Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg
- Studium der Medizin an der Universität Wien
- bis 1924 Demonstrator am Histologischen Institut der Universität Wien
- 12.1926 Promotion zum Dr. med. an der Universität Wien
- bis 1928 Assistent am Pathologischen Institut der Universität Wien, anschließend ein Semester Volontärassistent am Pathologischen Institut der Universität Freiburg im Breisgau
- 1929-1930 Stipendiat der Notgemeinschaft Deutscher Wissenschaften an der Deutsch-Russischen Forschungsstelle Moskau, anschließend Tätigkeit als Assistent am Wiener Pathologischen Institut
- 1931 Venia Legendi im Fach Pathologie an der Universität Wien, anschließend Tätigkeit als Privatdozent
- 3.1935 Ernennung zum beamteten außerordentlichen Professor an der Universität Berlin
- 1937 Eintritt in die NSDAP (Mitglieds-Nr. 5.438.049) sowie Mitglied der SA
- 1939-5.1945 ordentlicher Professor an der Universität Prag
- 5.1945 Internierung durch die sowjetische Besatzungsarmee
- 9.1945-1.1946 Prosektor des Allgemeinen Krankenhauses St. Pölten
- ab 1.2.1946 Prosektor am Landeskrankenhaus Salzburg
- 1949 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Uppsala
- 1.11.1949 Ernennung zum ordentlichen Professor für Pathologische Anatomie an der Universität Marburg
- 14.11.1949 Ernennung zum Prüfer im Fach Pathologische Anatomie und Allgemeine Pathologie am Prüfungsamt der Universität Marburg
- 1.4.1954 Ernennung zum ordentlichen Professor und Direktor des Pathologischen Instituts der Universität Bonn
- 30.8.1967 Emeritierung
- 1969 Verleihung des Titels Dr. med. h. c. der Universität Innsbruck
Funktion
- Marburg, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1951-1952
Studium
Studium der Medizin an der Universität Wien
Akademische Qualifikation
- 12.1926 Promotion zum Dr. med. an der Universität Wien
- 1931 Habilitation im Fach Pathologie an der Universität Wien
Akademische Vita
- Wien, Universität / Medizinische Fakultät / Pathologie / Privatdozent / 1931-1935
- Berlin, Universität / Medizinische Fakultät / Pathologie / beamteter außerordentlicher Professor / 1935-1939
- Prag, Universität / Medizinische Fakultät / Pathologie / ordentlicher Professor / 1939-1945
- Uppsala, Universität / Medizinische Fakultät / Pathologie / ordentlicher Professor / 1949
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Pathologie / ordentlicher Professor / 1949-1954
- Bonn, Universität / Medizinische Fakultät / Pathologie / ordentlicher Professor / 1954-1967
Akademische Ämter
1951-1952 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg
Mitgliedschaften
1938 Ehrenmitglied der Societates anatom-clinica Bukarest
1942 Wirkliches Mitglied der Königlich-Schwedischen Wissenschaftlichen Gesellschaft Uppsala sowie Korrespondierendes Mitglied der Finnischen Ärztegesellschaft in Doudezim in Helsinki
1944 Mitglied der Akademie der Wissenschaften Prag
1955-1969 Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften
1958 Mitglied der Royal Society of Medicine London
1969 Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR
Werke
Lebensorte
Wien; Berlin; Prag; Uppsala; Marburg; Bonn
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Hamperl, Franz, Städtischer Oberarzt
Nachweise
Literatur
- Gerhard Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“, München 2001, S. 720
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 253
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hamperl, Herwig“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16196_hamperl-herwig> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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