Nahm, Peter Paul
geboren
22.11.1901 Gensingen (bei Bingen) gestorben
15.1.1981 Lorch Beruf
Journalist, Minister Titel
Dr. phil.; Dr. phil. h.c. Konfession
katholisch GND-Explorer
140171363Wirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasiums in Mainz, dort 1921 Abitur
- Studium der Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck
- in der Zeit der Weimarer Republik Mitglied der Zentrumspartei
- ab 1924 Redakteur der „Mittelrheinischen Volkszeitung“ in Bingen
- ab 1928 zugleich Leiter des Heimatmuseums in Bingen
- 1933 Berufsverbot, anschließend Weinbauer in Lorch
- nach 1945 Mitglied der CDU
- 18.6.1945-30.6.1946 Landrat des Rheingaukreises in Rüdesheim
- ab 1947 Leiter und Organisator des Hessischen Landesamts für Flüchtlingsfragen
- 1949-1952 Ministerialdirektor im Hessischen Innenministerium
- 1951 Bundesumsiedlungskommissar
- 1953-15.10.1970 Staatssekretär im Bundesvertriebenenministerium und Bundesinnenminister
- 1961 Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband
- 1975 Ehrendoktorwürde der Universität Innsbruck
Lebensorte
Mainz; Innsbruck; Bingen am Rhein; Lorch
Familie
Vater
Nahm, Paul, 1874–1954, Glasermeister
Mutter
Thörle, Margarethe, 1875–1950
Partner
Jost, Christine-Anna, (⚭ 1927) 1902–1994, Tochter des Adam Jost, 1869–1934, Weingutsbesitzer und Gastwirt, und der Katharina Henrich, 1876–1965
Nachweise
Quellen
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 18, Berlin 1997, S. 722 (Günter Buchstab)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 541, Nr. 2998
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Nahm, Peter Paul“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15926_nahm-peter-paul> (aufgerufen am 15.04.2026)
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