Dabelow, Adolf

Dabelow, Adolf
Wirken
Werdegang
- bis Mai 1917 Besuch der Vorbereitungsschule sowie des Domgymnasiums Magdeburg, dort Abitur
- 5.1917-10.1918 Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, anschließend in französischer Kriegsgefangenschaft
- 1919-1920 Mitglied des Stahlhelms
- 1920-1924 Studium der Medizin und Zoologie an den Universitäten Freiburg im Breisgau und Bonn
- 1.2.1924 Promotion zum Dr. rer. nat. an der Universität Freiburg
- 1924 Medizinisches Staatsexamen, anschließend Tätigkeit als Medizinalpraktikant am Altstädtischen Krankenhaus Magdeburg
- 1.10.1924-1.9.1926 Hilfsassistent am Anatomischen Institut Freiburg
- 1.7.1925 Approbation als Arzt
- 6.1.1926 Promotion zum Dr. med.
- 1.9.1926-1927 Prosektor am Anatomischen Institut der Universität Amsterdam
- 1.12.1927-1.10.1932 Erster Assistent am Anatomischen Institut der Universität Kiel
- 25.7.1929 Venia Legendi für Anatomie an der Universität Kiel
- ab 1.10.1932 Oberassistent am Anatomischen Institut der Universität Marburg
- 3.12.1932 Umhabilitation an die Universität Marburg
- 1933 Mitglied der SA
- 1934-1937 Mitglied im Nationalsozialistischen Lehrerbund
- 9.5.1935 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
- 1936 Ernennung zum ordentlichen Professor für Anatomie an der Universität München sowie zum Abteilungsleiter am Anatomischen Institut ebenda
- 1937 Mitglied der NSDAP (Mitglieds-Nr. 5.024.440) und förderndes Mitglied der SS
- 1937-1945 Mitglied des NS-Dozentenbundes
- 1940-1944 Mitglied des NS-Altherrenbundes
- 1942 Ernennung zum ordentlichen Professor für Anatomie sowie zum Direktor des Anatomischen Instituts der Universität Leipzig
- 1946 Ernennung zum ordentlichen Professor für Anatomie an der Universität Mainz
- 1954 Verleihung des Titels Dr. med. h. c. der Universität Salamanca
- 1967 Emeritierung
Funktion
- Mainz, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1950-1951
- Mainz, Universität, Rektor, 1952-1953
- Mainz, Universität, Prorektor, 1953-1954
Studium
1920-1924 Studium der Medizin und Zoologie an den Universitäten Freiburg im Breisgau und Bonn
Akademische Qualifikation
- 1.2.1924 Promotion zum Dr. rer. nat. an der Universität Freiburg
- 6.1.1926 Promotion zum Dr. med.
- 25.7.1929 Habilitation für Anatomie an der Universität Kiel
Akademische Vita
- Kiel, Universität / Medizinische Fakultät / Anatomie / Privatdozent / 1929-1932
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Anatomie / Privatdozent / 1932-1935
- Marburg, Univerrsität / Medizinische Fakultät / Anatomie / nichtbeamteter außerordentlicher Professor / 1935-1936
- München, Universität / Medizinische Fakultät / Anatomie / ordentlicher Professor / 1936-1942
- Leipzig, Universität / Medizinische Fakultät / Anatomie / ordentlicher Professor / 1942-1945
- Mainz, Universität / Medizinische Fakultät / Anatomie / ordentlicher Professor / 1946-1967
Akademische Ämter
1950-1951 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Mainz
1952-1953 Rektor der Universität Mainz
1953-1954 Prorektor der Universität Mainz
Mitgliedschaften
1942 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
1944 Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften
1949 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Werke
Lebensorte
Magdeburg; Marburg; Kiel; Freiburg im Breisgau; München; Leipzig; Mainz
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Dabelow, N.N., Architekt
Nachweise
Literatur
- Gerhard Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“, München 2001, S. 718
- Kornelia Grundmann, Gerhard Aumüller, Anatomen in der NS-Zeit — Parteigenossen oder Karteigenossen? Das Marburger Anatomische Institut im Dritten Reich in: Medizinhistorisches Journal 31.1996, S. 322–357
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 216
Weblinks
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Dabelow, Adolf“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15924_dabelow-adolf> (aufgerufen am 11.04.2026)
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