Braun-Falco, Otto

Braun-Falco, Otto
Wirken
Werdegang
- 1928-2.3.1940 Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Betzdorf/Sieg sowie des Wilhelms-Gymnasiums Kassel, dort Abitur, anschließend Arbeitsdienst
- 1940-1946 Studium der Medizin an der Universität Münster, zwischenzeitlich 1,5 Jahre Unterbrechung aufgrund von Kriegsdienst als Feldunterarzt, ab 1946 Fortsetzung des Studiums an der Universität Mainz
- 20.3.1944 Ärztliche Vorprüfung
- bis 8.1946 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft
- 14.10.1948 Medizinisches Staatsexamen an der Universität Mainz
- 29.10.1948 Promotion zum Dr. med. an der Universität Mainz
- ab 1948 Tätigkeit an der Universitäts-Hautklinik Mainz als Volontärassistent
- 2.4.1951 Ernennung zum Wissenschaftlichen Assistenten
- 1954 Verleihung des Preises der Chambre syndical de la Presse Médicale Française
- 23.7.1954 Venia Legendi in Dermatologie an der Universität Mainz, anschließend Tätigkeit als Privatdozent
- 1.10.1955 Ernennung zum Oberarzt
- 2.7.1960 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
- 30.11.1961 Ernennung zum ordentlichen Professor für Dermatologie an der Universität Marburg sowie zum Direktor der Dermatologischen Klinik
- 1.7.1967 Ernennung zum ordentlichen Professor für Haut- und Geschlechtskrankheiten an der Universität München
- 1982 Verleihung des japanischen Ordens der Aufgehenden Sonne
- 1990 Emeritierung
- 1997 Verleihung der Cothenius-Medaille
Funktion
- Marburg, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1965-1966
Studium
1940-1946 Studium der Medizin an der Universität Münster, zwischenzeitlich 1,5 Jahre Unterbrechung aufgrund von Kriegsdienst als Feldunterarzt, ab 1946 Fortsetzung des Studiums an der Universität Mainz
Akademische Qualifikation
- 29.10.1948 Promotion zum Dr. med. an der Universität Mainz
- 23.7.1954 Habilitation in Dermatologie an der Universität Mainz
Akademische Vita
- Mainz, Universität / Medizinische Fakultät / Dermatologie / Privatdozent / 1954-1960
- Mainz, Universität / Medizinische Fakultät / Dermatologie / außerplanmäßiger Professor / 1960-1961
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Dermatologie / ordentlicher Professor / 1961-1967
- München, Universität / Medizinische Fakultät / Haut- und Geschlechtskrankheiten / ordentlicher Professor / 1967-1990
Akademische Ämter
1965-1966 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg
Mitgliedschaften
2.1966 Wahl zum Mitglied der Academia Leopoldina
1977-1982 Präsident des International Committee of Dermatology und der International League of Dermatological Societies
1982-1985 Präsident der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft
ab 1998 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Werke
Lebensorte
Betzdorf/Sieg; Kassel; Münster (Westfalen); Mainz; Marburg; München
Familie
Vater
Braun-Falco, N.N., Oberbundesbahnrat und Diplomingenieur
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 207 f.
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 3, Von 1971 bis 1991, Marburg 2000, S. 421
Bildquelle
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Braun-Falco, Otto“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15858_braun-falco-otto> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/15858