Boeminghaus, Hans

 
geboren
4.4.1893 Duisburg
gestorben
30.10.1979 Düsseldorf
Beruf
Arzt, Professor
Titel
Prof. Dr. med.; Dr. med. h.c.
Konfession
katholisch
GND-Explorer
143365916

Wirken

Werdegang

  • bis 1912 Besuch der Gymnasien Duisburg und Oberlahnstein, dort Abitur
  • Teilnahme als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg
  • 1912-1919 Studium der Medizin an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Bonn und Heidelberg
  • 1919 Medizinisches Staatsexamen
  • 5.6.1919 Promotion zum Dr. med. an der Universität Heidelberg, anschließend Tätigkeit als Assistent an den Universitäten Heidelberg und Halle
  • 8.2.1924 Venia Legendi im Fach Chirurgie an der Universität Halle
  • 24.11.1928 Umhabilitation an die Universität Marburg
  • 10.7.1929 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
  • 1933 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 3.217.824)
  • Mai-September 1933 Mitglied der SA
  • 17.5.1933 Ernennung zum Oberarzt
  • ab Oktober 1933 Mitglied der SS, Oberscharführer
  • ab 1.1.1938 Leiter der Chirurgischen Abteilung des Städtischen Krankenhauses Frankfurt an der Oder, Beurlaubung von der Vorlesungstätigkeit an der Universität Marburg
  • ab 1.1.1939 Leiter der Chirurgischen Abteilung des Städtischen Krankenhauses Westend in Berlin-Charlottenburg
  • 28.6.1939 Umhabilitation an die Universität Berlin, Erweiterung der Habilitation auf das Fach Urologie, anschließend Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
  • Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als beratender Chirurg
  • ab 1947 Leiter der Urologischen Klinik Golzheim-Düsseldorf sowie Mitglied des Lehrkörpers der Medzinischen Akademie Düsseldorf
  • 1949 Gründer der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Urologie
  • 1.5.1966 Ruhestand

Studium

1912-1919 Studium der Medizin an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Bonn und Heidelberg

Akademische Qualifikation

  • 5.6.1919 Promotion zum Dr. med. an der Universität Heidelberg
  • 8.2.1924 Habilitation im Fach Chirurgie an der Universität Halle

Akademische Vita

  • Halle, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / Privatdozent / 1924-1928
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / Privatdozent / 1928-1929
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / außerordentlicher Professor / 1929-1938
  • Berlin, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie und Urologie / außerordentlicher Professor / 1939-1946

Mitgliedschaften

1950 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie
1952 Mitglied der Academia Leopoldina

Werke

Lebensorte

Duisburg; Oberlahnstein; Freiburg im Breisgau; Bonn; Heidelberg; Marburg; Frankfurt (Oder); Berlin; Düsseldorf

Statusgruppe

Wissenschaftler/in

Familie

Vater

Boeminghaus, N.N., Kaufmann

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Boeminghaus, Hans“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15801_boeminghaus-hans> (aufgerufen am 14.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/15801