Bock, Hans-Erhard
Wirken
Werdegang
- bis 1922 Besuch der Vorschule und der Realgymnasial-Abteilung des Gymnasiumjs Ernestinum Gotha, dort Abitur
- 1922-1927 Studium der Medizin an den Universitäten Marburg, München, Jena, Bonn und Hamburg
- 1924 Turn- und Sportlehrerexamen
- 10.6.1927 Medizinisches Staatsexamen an der Universität Hamburg, anschließend dreimonatige Tätigkeit als Schiffsarzt, sechseinhalbmonatige Ausbildung am Chemisch-Physiologischen Institut des Krankenhauses St. Georg in Hamburg, dann Tätigkeit an der Inneren Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses St. Georg
- 30.6.1928 Approbation als Arzt
- 15.8.1928 Promotion zum Dr. med. an der Universität Hamburg
- 20.11.1933-1937 Tätigkeit als Assistenzarzt an der Medizinischen Universitätsklinik Frankfurt
- 1.6.1935 Dr. med. habil. in Innerer Medizin an der Universität Frankfurt
- 28.1.1936 Venia Legendi in Innerer Medizin an der Universität Frankfurt
- 1937 Eintritt in die NSDAP
- 1.12.1937 Ernennung zum Klinischen Oberarzt
- 1939 Tätigkeit als Lehrbauftragter für Luftfahrtmedizin an der Universität Tübingen, Eintritt in den NS-Ärztebund
- 2.3.1942 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Tübingen
- 1942-1945 Tätigkeit als Beratender Internist im Range eines Stabsarztes der Luftwaffe
- 1.10.1949 Ernennung zum ordentlichen Professor für Innere Medizin und Direktor der Medizinischen Klinik der Universität Marburg
- 15.10.1962 Ernennung zum ordentlichen Professor für Innere Medizin an der Universität Tübingen
- 13.12.1968 Verleihung des Titels Dr. med. h. c. der Universität Marburg
- 1972 Emeritierung
- 1973 Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes
- 1976 Verleihung der Paracelsus-Medaille der Deutschen Ärzteschaft
- 15.12.1981 Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Karlsruhe
- 1982 Verleihung der Paul-Martini-Medaille in Gold
- 1992 Verleihung der Ernst-Jung-Medaille in Gold
- 1994 verleihung der Gustav-von-Bergmann-Medaille
Funktion
- Marburg, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1953-1954
- Marburg, Universität, Rektor, 1960-1961
Studium
1922-1927 Studium der Medizin an den Universitäten Marburg, München, Jena, Bonn und Hamburg
Akademische Qualifikation
- 15.8.1928 Promotion zum Dr. med. an der Universität Hamburg
- 28.1.1936 Habilitation in Innerer Medizin an der Universität Frankfurt
Akademische Vita
- Tübingen, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / außerplanmäßiger Professor / 1942-1949
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / ordentlicher Professor / 1949-1962
- Tübingen, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / ordentlicher Professor / 1962-1972
Akademische Ämter
1953-1954 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg
1960-1961 Rektor der Universität Marburg
Mitgliedschaften
1962 Mitglied der Academia Leopoldina
1965 Präsident der Deutschenm Therapiewoche
1964-1967 Präsident des Deutschen Zentralausschusses für Krebsforschung
1967 ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften Heidelberg
1968 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden
bis 1970 Mitglied des Senats und des Hauptausschusses der Deutschen Forschungsgesellschaft sowie Mitglied des Beirates der Thyssen-Stiftung
1975-1976 Vorsitzender der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte
1977 Ehrenmitglied der Academia Leopoldina
Werke
Lebensorte
Gotha; München; Jena; Frankfurt am Main; Tübingen; Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Nachweise
Literatur
- Gerhard Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“, München 2001, S. 718
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 201 f.
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bock, Hans-Erhard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15800_bock-hans-erhard> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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