Sturm, Fritz

Sturm, Fritz
Wirken
Werdegang
- 1940-10.7.1948 Besuch des Humanistischen Gymnasiums Konstanz, dort Abitur
- 1948-1954 Studium der Klassischen Altertumswissenschaft und der Rechtswissenschaften an den Universitäten Tübingen, Lausanne, Genf, Bologna und Heidelberg
- 19.3.1952 Erwerb der Licence en droit an der Universität Lausanne
- 21.12.1954 Erstes Juristisches Staatsexamen in Heidelberg
- 4.1.1955 Ernennung zum Gerichtsreferendar
- 23.7.1957 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Lausanne
- ab 1.1.1958 Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent an der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg
- 1958 Verleihung des Prix Bippert bzw. des Fakultätspreises der Universität Lausanne
- 29.1.1960 Zweites Juristisches Staatsexamen in Stuttgart
- 964 Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der Universität Lausanne
- 14.5.1964 Venia Legendi in den Fächern Römisches Recht, Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht sowie Rechtsvergleichung an der Juristischen Fakultät der Universität München
- 26.6.1964 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Römisches Recht an der Universität Lausanne
- 9.5.1966 Ernennung zum ordentlichen Professor für Römisches Recht, Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht sowie Rechtsvergleichung an der Universität Mainz, daneben Wahrnehmung von Lehraufträgen an den Universitäten Lausanne, Heidelberg und Saarbrücken
- 1967-1971 Leiter des Akademischen Auslandsamtes der Universität Mainz als ständiger Vertreter des Rektors
- 29.3.1971 Ernennung zum ordentlichen Professor für Römisches Recht, Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht sowie Rechtsvergleichung an der Universität Marburg
- 11,1974 Verleihung der Medaille der Universität Lüttich
- 1974-1975 Sprecher der Professoren des Fachbereichs 01 Rechtswissenschaften der Universität Marburg
- 26.4.1977 Ernennung zum ordentlichen Professor für Deutsches Recht an der Universität Lausanne
- 1979 Verleihung des Titels Dr. jur. h. c. der Universität Lüttich
- 1994 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse sowie der Ehrennadel in Gold des Bundesverbandes der Deutschen Standesbeamten
- 1999 Emeritierung
Funktion
- Marburg, Universität, Fachbereich 01 Rechtswissenschaften, Dekan, 1975-1976
Studium
1948-1954 Studium der Klassischen Altertumswissenschaft und der Rechtswissenschaften an den Universitäten Tübingen, Lausanne, Genf, Bologna und Heidelberg
Akademische Qualifikation
- 23.7.1957 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Lausanne
- 14.5.1964 Habilitation in den Fächern Römisches Recht, Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht sowie Rechtsvergleichung an der Juristischen Fakultät der Universität München
Akademische Vita
- Lausanne, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht / außerordentlicher Professor / 1964-1966
- Mainz, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht, Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht sowie Rechtsvergleichung / ordentlicher Professor / 1966-1971
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht, Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht sowie Rechtsvergleichung / ordentlicher Professor / 1971-1972
- Marburg, Universität / Fachbereich 01 Rechtswissenschaften / Römisches Recht, Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht sowie Rechtsvergleichung / ordentlicher Professor / 1972-1977
- Lausanne, Universität / Juristische Fakultät / Deutsches Recht / ordentlicher Professor / 1977-1999
Akademische Ämter
1975-1976 Dekan des Fachbereichs 01 Rechtswissenschaften der Universität Marburg
Mitgliedschaften
1991 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Mailand
1993 Mitglied der Akademie europäischer Privatrechtswissenschaftler in Pavia
Werke
- Abalienatio. Essai d'explication de la définition des topiques (Dissertation, 1957)
- Rechtsgeschäft und verfassungswidriges Gesetz. Ein Beitrag zur Frage der Gültigkeit von Rechtsgeschäften, die unter der Scheinherrschaft des § 1629 Abs. 1 BGB n. F. abgeschlossen wurden (1962)
- Das Preußische Allgemeine Landrecht. Geist und Ausstrahlung einer großen Kodifikation (2014)
Lebensorte
Konstanz; Tübingen; Lausanne; Genf; Bologna; Heidelberg; München; Marburg
Familie
Vater
Sturm, N.N., Oberamtsrichter
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 144.
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 3, Von 1971 bis 1991, Marburg 2000, S. 27.
Bildquelle
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sturm, Fritz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15725_sturm-fritz> (aufgerufen am 11.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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