Jung, Karl Adolf Valentin Erich*

 
geboren
1.7.1866 Mainz
gestorben
20.4.1950 Marburg
Beruf
Jurist, Rechtsphilosoph, Professor
Titel
Prof. Dr. jur.; Dr. phil.; Dr. rer. pol. h.c.
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
11723415X

Wirken

Werdegang

  • 1875-1883 Besuch des Gymnasiums in Mainz, dort Abitur, anschließend Wehrdienst
  • Studium der Bildhauerkunst am Polytechnikum Berlin und an der Akademie der Künste München
  • 1866-1889 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Berlin, Leipzig, Heidelberg und Gießen
  • 1889 Fakultätsprüfung in Gießen
  • 22.6.1892 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Gießen
  • 1893 Zweites Juristisches Staatsexamen sowie Ernennung zum Regierungsassessor
  • 18.10.1893 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Gießen
  • 11.2.1897 Venia Legendi im Fach Römisches und Deutsches Recht sowie Rechtsphilosophie an der Universität Gießen, anschließend Privatdozent
  • 1.10.1898 Assistent der juristischen Fakultät
  • 10.8.1901 Ernennung zum außerordentlichen Professor der Rechte an der Universität Gießen
  • 1.4.1904 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Greifswald
  • 1909-1918 ordentlicher Professor an der Universität Straßburg
  • ab 1917 Autor, ab 1920 Herausgeber der völkischen Zeitschrift „Deutschlands Erneuerung“
  • 14.9.1918-28.9.1920 Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses des Alldeutschen Verbandes
  • 1.10.1919 Aufnahme in das Führungsgremium des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes
  • ab 1921 ordentlicher Professor für Römisches und Deutsches Recht sowie Rechtsphilosophie an der Universität Marburg
  • 1933 Mitunterzeichner des „Rufs an die Gebildeten der Welt“ (nachträglich formulierter Titel „Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler“)
  • 1.10.1934 Emeritierung
  • bis Wintersemester 1935/36 Vertretung seines Lehrstuhls
  • Sommersemester 1936 Lehrauftrag

Funktion

  • Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1924-1925
  • Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1930-1931

Studium

Studium der Bildhauerkunst am Polytechnikum Berlin und an der Akademie der Künste München
1866-1889 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Berlin, Leipzig, Heidelberg und Gießen

Akademische Qualifikation

  • 5.1892 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Gießen
  • 11.2.1897 Habilitation im Fach Römisches und Deutsches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Gießen

Akademische Vita

  • Gießen, Universität / Juristische Fakultät / Römisches und Deutsches Recht sowie Rechtsphilosophie / Privatdozent / 1897-1901
  • Gießen, Universität / Juristische Fakultät / Römisches und Deutsches Recht sowie Rechtsphilosophie / außerordentlicher Professor / 1901-1904
  • Greifswald, Universität / Juristische Fakultät // ordentlicher Professor / 1904-1909
  • Straßburg, Universität / Juristische Fakultät // ordentlicher Professor / 1909-1918
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches und Deutsches Recht sowie Rechtsphilosophie / ordentlicher Professor / 1921-1934

Akademische Ämter

1924-1925 sowie 1930-1931 Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Marburg

Werke

Lebensorte

Mainz; Gießen; Greifswald; Marburg

Statusgruppe

Wissenschaftler/in

Familie

Vater

Jung, Johann Karl* Wilhelm, Bezirksgerichtsrat

Mutter

Heß, Maria Louise Karoline Julie Friederike

Partner

Rehmke, Katharina Elisabeth*, (⚭ Greifswald 10.3.1910) 1890-1918

Nachweise

Quellen

Literatur

Bildquelle

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Jung, Karl Adolf Valentin Erich*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15542_jung-karl-adolf-valentin-erich> (aufgerufen am 22.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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