Conrad, Hermann
geboren
21.10.1904 Köln gestorben
18.3.1972 Bonn Beruf
Rechtshistoriker, Hochschullehrer Titel
Prof. Dr. jur.; Dr. h.c.; Dr. rer. pol. h.c. GND-Explorer
118521845
Conrad, Hermann
Wirken
Werdegang
- ab 1911 Besuch der Mittelschule Köln
- 1914-1920 Besuch des Realgymnasiums Kreuzgasse in Köln, Unterbrechung des Schulbesuchs wegen Krankheit
- 27.3.1925 Reifeprüfung am Staatlichen Kaiser-Wilhelm-Gymnasium in Köln
- 1925-1928 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Köln
- 9.1928 Erstes Juristisches Staatsexamen am Oberlandesgericht Köln
- 11.2.1930 Promotion zum Dr. jur. in den Fächern Kirchenrecht, BGB, Staats- und Verwaltungsrecht sowie Strafrecht an der Universität Köln
- 7.1932 Zweite Juristische Staatsprüfung
- ab 11.7.1932 Gerichtsassessor am Oberlandesgericht Köln
- 1932-1937 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Köln
- 18.2.1935 Habilitation für Deutsche Rechtsgeschichte, Bürgerliches Recht und Handelsrecht an der Universität Köln
- 5.5.1936 Ernennung zum Dozenten
- 1936-1938 Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Rostock, Köln und Freiburg
- 1937 Eintritt in die NSDAP
- 1939-5.1940 Lehrauftrag für Deutsches Recht an den Universitäten Lausanne und Genf
- 1.11.1941 Ernennung zum ordentlichen Professor für Deutsche Rechtsgeschichte, Bürgerliches und Handeslrecht, insbesondere Bauernrecht, an der Universität Marburg; darüber hinaus Direktor des Juristischen Seminars
- ab 1941 Vertretung des Lehrstuhls in Frankfurt neben der Lehrtätigkeit in Marburg
- 1.4.1942-30.9.1942 Beurlaubung, Tätigkeit als Leiter der Abteilung Wissenschaft im Deutschen Historischen Institut Paris
- 1944 Ablehnung eines Rufs an die Universität Frankfurt
- SoSe 1946 Ablehung eines Rufs an die Universität Mainz
- 1.10.1948 Ernennung zum ordentlichen Professor für Deutsche Rechtsgeschichte, Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Kirchenrecht an der Universität Bonn
- 18.10.1965 Ernennung zum Dr. h. c. der Universität Bordeaux
Funktion
- Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1946-1948
Studium
1925-1928 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Köln
Akademische Qualifikation
- 11.2.1930 Promotion zum Dr. jur. in den Fächern Kirchenrecht, BGB, Staats- und Verwaltungsrecht sowie Strafrecht an der Universität Köln
- 18.2.1935 Habilitation für Deutsche Rechtsgeschichte, Bürgerliches Recht und Handelsrecht an der Universität Köln
Akademische Vita
- Köln, Universität / Juristische Fakultät / Deutsche Rechtsgeschichte, Bürgerliches Recht und Handelsrecht / Privatdozent / 1936
- Lausanne, Universität / Juristische Fakultät / Deutsches Recht / Privatdozent / 1939-1940
- Genf, Universität / Juristische Fakultät / Deutsches Recht / Privatdozent / 1939-1940
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Deutsche Rechtsgeschichte, Bürgerliches und Handeslrecht, insbesondere Bauernrecht / ordentlicher Professor / 1941-1948
- Frankfurt, Universität / Juristische Fakultät // Lehrstuhlvertretung / 1941-1948
- Bonn, Universität / Juristische Fakultät / Deutsche Rechtsgeschichte, Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Kirchenrecht / ordentlicher Professor / 1948-1972
Akademische Ämter
1946-1948 Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Marburg
Werke
Lebensorte
Köln; Rostock; Freiburg im Breisgau; Lausanne; Marburg; Frankfurt am Main; Bonn
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Conrad, N.N., Kriegsgerichtsrat, später Oberregierungsrat
Nachweise
Literatur
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Conrad, Hermann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15420_conrad-hermann> (aufgerufen am 10.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/15420