Kornfeld, Paul
geboren
11.12.1889 Prag gestorben
25.4.1942 Lodz Konzentrationslager Beruf
Schriftsteller, Dramaturg Konfession
jüdisch GND-Explorer
118565494Wirken
Werdegang
- 1914 Übersiedlung nach Frankfurt am Main
- 1927 in Darmstadt
- 1928 Umzug nach Berlin, Freundschaft zum Verleger Ernst Rowohlt
- Feuilletonist der Zeitschrift „Das Tagebuch“
- 1932 Rückzug nach Prag, 1940 Resignation und Ablehnung der Flucht
- 1941 Deportation
Werke
- Die Verführung. Drama, geschrieben 1913, gedruckt 1916, Uraufführung 1917 Frankfurt am Main.
- Die Legende. Erzählung (1917)
- Der beseelte und der psychologische Mensch. Essay, 1918.
- Gebet um Wunder. Erzählung, 1920.
- Himmel und Hölle. Drama, geschrieben 1919.
- Kilian oder Die gelbe Rose (1926)
- Blanche. Roman, 1957 (postum).
Lebensorte
Frankfurt am Main; Darmstadt; Berlin
Familie
Vater
Kornfeld, Moriz, 1852–1934, Besitzer einer Spinnerei und Färberei in Prag
Mutter
Braun, Emilie
Partner
Brod, Fritta, (⚭ 1916, geschieden 1927) * 1896, aus Prag, Schauspielerin
Nachweise
Quellen
- Nachlass: Schiller-Nationalmuseum, Marbach
- ISG FFM Bestand S2 Nr. 4483
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 12, Berlin 1980, S. 591 f. (Manon Maren-Grisebach)
- Stadtlexikon Darmstadt, Stuttgart 2006, S. 514 f. (Karlheinz Müller)
Weblinks
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kornfeld, Paul“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/1510_kornfeld-paul> (aufgerufen am 13.04.2026)
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