Kiesow, Gottfried
geboren
7.8.1931 Alt Gennin gestorben
7.11.2011 Wiesbaden Beruf
Kunsthistoriker, Denkmalpfleger Titel
Dr. phil. GND-Explorer
121549445
Kiesow, Gottfried
Wirken
Werdegang
- 1950 Flucht aus der DDR
- 1951 Abitur in West-Berlin
- ab 1951 Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Geschichte an der Universität Göttingen
- ab 1956 Forschungsstipendium am Kunsthistorischen Institut in Florenz
- 1957 Promotion
- 1957 Heirat mit Ingeborg Kiesow
- Bezirksdenkmalpfleger in Hannover und Braunschweig
- ab 1966 Landeskonservator von Hessen
- ab 1974 Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen
- 1978 Eintritt in die FDP
- 1983 Kandidatur für die FDP des Wahlkreises Wiesbaden bei den hessischen Landtagswahlen, kein Einzug in den Landtag
- 1985 Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
- 1990 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Bundestag (FDP-Landesliste, Platz 26)
- 1991 erfolglose Kandidatur für den Hessischen Landtag (FDP-Landesliste, Platz 61)
- 1991 Mitbegründer des Fortbildungszentrums für Handwerk und Denkmalpflege in Görlitz
- ab 1991 Vorsitzender der Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz beim Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau
- 1994-2010 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
- 1996 Pensionierung
- 2001 Auszeichnung mit dem Hessischen Kulturpreis
- 2006 Ehrenbürger von Wiesbaden und sieben weiteren Städten (Görlitz, 1995; Morschen, 1997; Quedlinburg, 1998; Stralsund und Wismar, beide 2004; Zittau und Romrod, beide 2005)
Funktion
- Hessen, Landeskonservator, 1966-1996
- Wiesbaden, Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Direktor, 1974-1996
Studium
1951-1957 Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Geschichte an der Universität Göttingen
Akademische Qualifikation
- 1957 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Göttingen mit einer Dissertation zum Thema „Das Maßwerk in der Deutschen Baukunst bis 1350“
Akademische Vita
- Frankfurt am Main, Universität /// Honorarprofessor /
Werke
Lebensorte
Göttingen; Florenz; Wiesbaden
Familie
Partner
Gildemeister, Ingeborg, 1929–2009
Verwandte
Kiesow, Ernst-Rüdiger <Bruder>, GND, * Schönhagen 9.1.1926, † Rostock 16.6.2003, Theologe, Prof. Dr. theol. habil., Dr. h.c.
Nachweise
Quellen
- Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 46/1990, 12.11.1990, S. 2345
- Staatsanzeiger für das Land Hessen, Nr. 53/1990, 31.12.1990, S. 2941
- Frankfurter Rundschau: Trompeten zum Abschied. (eingesehen am 9.5.2019)
Literatur
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 476 (Rolf Faber)
Weblinks
- Deutsche Stiftung Denkmalschutz: Ingeborg und Gottfried Kiesow Stiftung (eingesehen am 9.5.2019)
- Stadtlexikon Wiesbaden
Bildquelle
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kiesow, Gottfried“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/14982_kiesow-gottfried> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/14982