Dinkler, Erich

Dinkler, Erich
Wirken
Werdegang
- Besuch der Grundschule und des Staatlichen Realgymnasiums in Remscheid
- 1928-1932 Studium der Anglistik, Religion und Leibesübungen an der Universität Marburg sowie der Theologie an den Universitäten Heidelberg und Berlin, daneben Ausbildung als Turn-, Sport-, Schwimm- und Ruderlehrer
- 1932 Promotion zum Dr. theol. an der Universität Heidelberg
- ab 1.11.1932 Assistent am Christlich-Archäologischen Seminar der Universität Marburg
- 1934-1935 vertretungsweise Leitung des Neutestamentlichen Proseminars
- 1.5.1934-31.3.1940 Oberassistent am Theologischen Seminar
- 26.9.1935 Habilitation in Kirchengeschichte und Christlicher Archäologie an der Universität Marburg
- 3.2.1936 Ernennung zum Dozenten für Kirchengeschichte und Christliche Archäologie an der Universität Marburg
- 1.10.1938-1939 Beurlaubung als Stipendiat des Deutschen Archäologischen Instituts
- 22.8.1939 Einberufung zur Wehrmacht
- 21.6.1943 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
- Juni 1944-März 1948 in russischer Kriegsgefangenschaft
- 1949 Verleihung des theologischen Ehrendoktors der Universität Marburg
- 1949-1950 Vertretung des Ordinariats für Neues Testament an der Universität Marburg, zugleich unbesoldeter Lehrauftrag für Neues Testament an der Universität Frankfurt am Main
- 1.6.1949-30.9.1951 ordentlicher Professor an der Universität Mainz
- 1.10.1951-1956 Full professor an der Yale University, New Haven
- ab 1.6.1956 ordentlicher Professor an der Universität Bonn
- ab 1957 Herausgeber der Lexikonreihe „Religion in Geschichte und Gegenwart“
- ab 1963 ordentlicher Professor an der Universität Heidelberg
- 1973 Doctor of Divinity der University of Glasgow
- 1977 Emeritierung
Studium
1928-1932 Studium der Anglistik, Religion und Leibesübungen an der Universität Marburg sowie der Theologie an den Universitäten Heidelberg und Berlin
Akademische Qualifikation
- 1932 Promotion zum Dr. theol. an der Universität Heidelberg
- 26.9.1935 Habilitation in Kirchengeschichte und Christlicher Archäologie an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität /// außerordentlicher Professor / 1943
- Mainz, Universität / Theologische Fakultät / Neues testament und Christliche Archäologie / ordentlicher Professor / 1949-1951
- Yale, Universität /// Full professor / 1951-1956
- Bonn, Universität /// ordentlicher Professor / 1956-1963
- Heidelberg, Universität / Theologische Fakultät / Neues Testament / ordentlicher Professor / 1963-1977
Mitgliedschaften
1952 Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts
1959 Mitglied der Rheinisch-Westfälischen Akademie
1967 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Werke
- Die Anthropologie Augustins (Dissertation, 1934)
- Die ersten Petrusdarstellungen. Ein archäologischer Beitrag zur Geschichte des Petrusprimates (Habilitation, 1938)
- Signum crucis. Aufsätze zum Neuen Testament und zur christliche Archäologie (1967)
- Der Einzug in Jerusalem. Ikonographische Untersuchungen im Anschluß an ein bisher unbekanntes Sarkophagfragment (1970)
Lebensorte
Remscheid; Marburg; Heidelberg; Berlin; Frankfurt am Main; Mainz; New Haven (Connecticut/USA); Bonn
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Dinkler, N.N., Oberstudiendirektor
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 14 f.
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Dinkler, Erich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/14973_dinkler-erich> (aufgerufen am 10.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/14973