Benz, Ernst

Benz, Ernst
Wirken
Werdegang
- bis 1929 Studium der klassischen Philologie und Philosophie an den Universitäten Tübingen, Berlin und Rom
- 1929 Promotion zum Dr. phil an der Universität Tübingen
- 1932 Habilitation im Fach Kirchengeschichte an der Universität Halle/Saale, anschließend dort Privatdozent
- 1933 Mitglied der SA
- 1.11.1935 Ernennung zum beamteten außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
- 1936 Ernennung zum Direktor des Kirchengeschichtlichen Seminars der Universität Marburg
- 1937 Mitglied der NSDAP
- 1.7.1937 Ernennung zum ordentlichen Professor für Kirchen-und Dogmengeschichte sowie Geschichte der deutschen Mystik an der Universität Marburg
- im Zweiten Weltkrieg Dienst als Divisionspfarrer unter anderem in der Ukraine
- 1973 Emeritierung
Funktion
- Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1946-1948
Studium
bis 1929 Studium der klassischen Philologie und Philosophie an den Universitäten Tübingen, Berlin und Rom
Akademische Qualifikation
- 1929 Promotion zum Dr. phil an der Universität Tübingen
- 1932 Habilitation im Fach Kirchengeschichte an der Universität Halle/Saale
Akademische Vita
- Halle, Universität / Theologische Fakultät // Privatdozent / 1932
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Kirchengeschichte / außerordentlicher Professor / 1935-1936
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Kirchen- und Dogmengeschichte / ordentlicher Professor / 1937-1973
Akademische Ämter
1946-1948 Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Marburg
Mitgliedschaften
1949 Mitglied der Akademie der Wissenschaften Mainz
1960 Mitglied der Academie Septentrion Paris
1964 Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences Boston
1966 Mitglied der Deutschen Unesco-Kommission
1968 Ehrenmitglied der Katholischen Akademie Wien
Werke
- Das Todesproblem in der stoischen Philosophie (1929)
- Marius Victorinus und die Entwicklung der abendländischen Willensmetaphysik (1932)
- Die religiöse Lage in der Ukraine. Erlebnisbericht eines Divisionspfarrers (1942)
- Beschreibung des Christentums. Eine historische Phänomenologie (1993, Erstauflage 1975)
Lebensorte
Tübingen; Berlin; Rom; Halle an der Saale; Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Nachweise
Literatur
- Andreas Lippmann, Marburger Theologie im Nationalsozialismus, München 2003
- Anne Christine Nagel (Hrsg.), Die Philipps-Universität Marburg im Nationalsozialismus. Dokumente zu ihrer Geschichte, Stuttgart 2000, S. 519
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 8 f.
- Stockhorst, Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich?, Velbert/Kettwig 1967, S. 52
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Benz, Ernst“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/14910_benz-ernst> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/14910