Hammann, Georg
geboren
12.4.1864 Dahlheim (Kreis Hann. Münden) gestorben
18.3.1944 Arnstadt Beruf
Steinbruchbesitzer, Kommunalpolitiker Konfession
baptistischWirken
Werdegang
- Studium der Theologie an der Universität Berlin
- 1882-1885 Aufenthalt in den USA, unter anderem Studium der baptistischen Theologie in Dallas/Texas
- Steinbruchbesitzer und baptistischer Prediger
- 1919 auf Platz 2 der Liste Walpert (Bodenreformer), 1924 Mitglied der Deutschen Volkspartei, 1929 Mitglied des Christlich-Sozialen Volksdienstes
- 25.8.1921-4.5.1924 Stadtverordneter in Kassel
- 1.5.1933 Eintritt in die NSDAP, Mitglieds-Nr. 1.687.655
- um 1935/36 Enteignung von ca. 80 Prozent der ihm gehörenden Flächen, vor allem in Sandershausen
- 5.11.1943 nach totaler Ausbombung beim Luftangriff auf Kassel am 22.10.1943 nach Arnstadt verzogen
Lebensorte
Berlin; Kassel
Familie
Vater
Hammann, Georg, * Dahlheim 12.4.1829, † Dahlheim 16.5.1904, Maurermeister und Steinbruchbesitzer
Mutter
Rose, Margarete
Partner
Jonas, Anna Berthe Frieda*, * Frankfurt an der Oder 8.2.1878, † Wolfach 10.12.1946, baptistisch, Tochter eines Polstermeisters
Nachweise
Literatur
- Lengemann, Bürgerrepräsentation und Stadtregierung in Kassel 1835–1996, Teil 2, Marburg 2009, S. 333
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hammann, Georg“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/14582_hammann-georg> (aufgerufen am 17.04.2026)
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