Bertuch, Hans

 
geboren
22.10.1880 Oppeln heute Opole (Polen)
gestorben
28.2.1946 Lüneburg
Beruf
Landrat

Wirken

Werdegang

  • 1889-1899 Besuch der Gymnasien in Frankfurt an der Oder, Hildesheim und Köln sowie der Ritterakademie Liegnitz, dort März 1899 Abitur
  • 1899/1900 Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger beim Feldartillerie-Regiment Nr. 6 in Breslau (unter Weiterführung des Studiums), 1905 aufgrund eines Gelenkleidens für felddienstuntauglich erklärt
  • 1899-1903 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Breslau, München und Berlin
  • 3.1903 Referendarsexamen
  • Gerichtsreferendar im Bezirk des Oberlandesgerichts Breslau, beim Amtsgericht Schönau an der Katzbach (heute Świerzawa/Polen), beim Landgericht Hirschberg i. R. und bei der Staatsanwaltschaft Liegnitz tätig
  • 9.6.1905 Regierungsreferendar bei der Regierung in Liegnitz
  • 30.11.1907 Große Staatsprüfung
  • Ernennung zum Regierungsassessor
  • 1.1.1908 Hilfsarbeiter beim Polizeipräsidium Danzig
  • Ende 1909 Tätigkeit beim Landratsamt des Kreises Westhavelland in Rathenow
  • 7.1912 Versetzung zur Regierung in Gumbinnen
  • 21.8.1914 mit der Regierung Flucht aus Gumbinnen vor der russischen Armee
  • 9-11.1914 beim Oberversicherungsamt in Berlin tätig
  • 4.12.1914 kommissarische Verwaltung des Landratsamtes des Unterwesterwaldkreises in Montabaur
  • 19.1.1915 Ernennung zum Regierungsrat
  • 7.7.1915 definitive Anstellung als Landrat des Unterwesterwaldkreises
  • Mitglied des Aufsichtsrates der Kleinbahn Selters-Hachenburg
  • 14.2.1923 Ausweisung durch die Interalliierte Rheinlandkommission
  • 24.7.1923 vorübergehende Beschäftigung bei der Feststellungsbehörde in Barmen
  • 30.1.1924 vertretungsweise Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Steinau (Regierungsbezirk Breslau), 1.6.1924 definitive Anstellung als Landrat des Kreises Steinau
  • 1.10.1932 Landrat des Kreises Brieg
  • 1933 im einstweiligen Ruhestand und der Regierung in Königsberg überwiesen
  • 1934 Regierungsrat bei der Regierung in Königsberg
  • 1937 Oberregierungsrat bei der Regierung in Königsberg
  • 1942 Regierungsdirektor bei der Regierung in Königsberg

Funktion

  • Unterwesterwaldkreis, Landrat, 1915-1923

Lebensorte

Frankfurt (Oder); Hildesheim; Köln; Liegnitz; Breslau; Freiburg im Breisgau; München; Berlin; Schönau an der Katzbach

Familie

Vater

Bertuch, N.N., Regierungs- und Baurat, zuletzt in Köslin

Partner

Fleischer, Else, Heirat 1908/09, Tochter des N.N. Fleischer, Rittergutsbesitzer auf Breitenstein

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Bertuch, Hans“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/14334_bertuch-hans> (aufgerufen am 12.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/14334