Lyncker, Friedrich
Andere Namen
Weitere Namen
Lyncker, Friederich
Wirken
Werdegang
- Besuch der Rektoratsschule in Pyrmont und des Gymnasiums in Gießen
- 1824-1827 Studium der Medizin an den Universitäten Marburg und Göttingen, (vor 1827) Mitglied des Corps Hassia in Gießen, 1827 Mitglied des Corps Hassia in Marburg
- 1827 Promotion zum Dr. med.
- 1829 Staatsexamen und Niederlassung als praktischer Arzt in Pyrmont, auch Brunnenarzt und leitender Arzt der Anstalt „Bethesda“, die anfangs Altenheim, Kranken- und Armenhaus in einem, später nur noch Altenheim war
- 1846 Erwerb eines im 18. Jahrhundert errichteten Hauses in Pyrmont
- Geheimer Hofrat
- ab 1858 Mitglied des Kreisvorstands des Kreises Pyrmont
- 7.5.1860-18.5.1863 Mitglied des Spezial-Landtags des Fürstentums Pyrmont (Wahlkreis 2: Oesdorf, Holzhausen, Hagen, Löwensen, Thal); dort 24.4.1863 einstweiliger Präsident
- (1873) Mitglied des Kur-Vereins in Pyrmont
- 22.9.1885-2.10.1888 Mitglied der Landessynode der Evangelischen Landeskirche der Fürstentümer Waldeck und Pyrmont, nie förmlich in die Landessynode eingetreten, da er an der Teilnahme an den Sitzungen im Jahr 1885 verhindert war, weshalb sein Stellvertreter für diese Session einberufen wurde, und eine weitere Sitzungsperiode dieser Synode nicht mehr stattfand
Funktion
- Waldeck und Pyrmont, Fürstentümer, Speziallandtag Pyrmont, Mitglied, 1860-1863
Werke
Lebensorte
Pyrmont; Gießen; Marburg; Göttingen
Familie
Vater
Lyncker, Georg Friedrich*, Steuerinspektor
Mutter
Spannagel, Justine Dorothea Friederike Charlotte*
Partner
Siemens, Wilhelmine Auguste Aline*, (⚭ List bei Hannover 26.4.1835) * Pyrmont (Braukamp) 28.8.1812, † Pyrmont 10.6.1894, Tochter des Franz Ernst (von) Siemens, * (wohl in Lutter am Barenberge) 27.3.1780, † Hannover 5.12.1854, 1808-1832 Pächter der nur 80 Morgen Land umfassenden Fürstlich Waldeckischen Domäne Braukamp zu Pyrmont mit einer für das ganze Pyrmonter Gebiet wichtigen Branntweinbrennerei und im Laufe der Jahre Zupachtung von weiteren 220 Morgen Land, in den 24 Jahren der Pachtung der Domäne insgesamt Führung von 76 Prozessen gegen die Fürstlich Waldeckische Domänenkammer, zuletzt Gutsbesitzer in List bei Hannover, Erfinder wichtiger Neuerungen zum zweckmäßigeren Betrieb von Brennereien und bei der Malzgewinnung, Herzoglich Braunschweigischer Amtmann, 1823 Ritter des Königlich Schwedischen Wasa-Ordens, und der Georgine* Wilhelmine Müller, * (angeblich) 1784, † Hannover 17.2.1862, aus Aerzen
Nachweise
Literatur
- Lengemann, MdL Waldeck und Pyrmont 1814–1929. Biographisches Handbuch für die Mitglieder der Waldeckischen und Pyrmonter Landstände und Landtage, Marburg 2020, S. 330 f., Nr. WA 183
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 250
- König, Die Abgeordneten des Waldeckischen Landtags von 1848 bis 1929, Marburg 1985, S. 64
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lyncker, Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/13531_lyncker-friedrich> (aufgerufen am 15.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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