Prange, Konrad
geboren
9.6.1887 Ohlau (Schlesien) heute Oława (Polen) gestorben
8.1.1946 Landsberg an der Warthe heute Gorzów Wielkopolski (Polen) Beruf
Landrat Titel
Dr. jur. Konfession
evangelisch GND-Explorer
125663102
Prange, Konrad
Wirken
Werdegang
- 1908 Abitur am Gymnasium Ohlau (Niederschlesien) (heute Oława/Polen)
- Studium an den Universitäten München und Breslau (heute Wrocław/Polen)
- 9.8.1911 Gerichtsreferendar, tätig beim Amtsgericht Friedland (Regierungsbezirk Breslau) (heute Mieroszów/Polen)
- 9.2.1913 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Erlangen
- 1913 Regierungsreferendar
- 11.1918 Regierungsassessor, zugeteilt zunächst dem Landrat des Kreises Recklinghausen als Hilfsarbeiter
- 4.1920 Versetzung zur Regierung in Köln
- 10.1920 Versetzung zur Regierung in Wiesbaden
- 16.12.1922 Regierungsrat
- 2.10.1924 beauftragt mit der vertretungsweisen Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Hofgeismar
- 1.11.1924 kommissarischer Landrat des Kreises Hofgeismar
- 22.1.1925 Ernennung zum Landrat, 24.1.1925 definitive Übertragung des Landratsamtes des Kreises Hofgeismar
- 18.4.1933 Beurlaubung als ehemaliger Anhänger der Volkskonservativen Vereinigung
- 5.5.1933 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand
- 1.8.1933 stellvertretender, dann kommissarischer Landrat des Kreises Schwerin an der Warthe (heute Skwierzyna/Polen)
- 1.11.1933 Landrat des Kreises Schwerin an der Warthe
- 26.2.1936 stellvertretender Landrat in Kyritz (Landkreis Ostprignitz)
- 23.9.1936-1945 Landrat des Kreises Ostprignitz
- ohne Prozess in das Speziallager Nr. 4 des NKWD in Landsberg an der Warthe verbracht, dort an den Folgen der Haft verstorben
Funktion
- Hofgeismar, Landkreis, Landrat, 1925-1933
Lebensorte
Ohlau (Schlesien); München; Breslau; Friedland; Erlangen; Recklinghausen; Köln; Hofgeismar
Nachweise
Quellen
Literatur
- Klein, Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau, Darmstadt/Marburg 1988, S. 189
Bildquelle
UnknownUnknown author, Prange Konrad d, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Prange, Konrad“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/13293_prange-konrad> (aufgerufen am 15.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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