Müller, Georg* Emanuel Christian Theodor

Müller, Georg* Emanuel Christian Theodor
Wirken
Werdegang
- Kindheit in Atzbach
- Jugendzeit in Weilburg
- 1780-1783 Besuch des Gymnasiums in Weilburg
- 1783-1785 Studium der Theologie an der Universität Gießen
- 1785-1786 Studium der Theologie an der Universität Jena
- gleichzeitig intensive altphilologische Studien
- 1787 Examen
- 1788-1789 Vikar in Niederkleen
- 1789-1791 Kollaborator am Gymnasium in Weilburg
- 1791 Konrektor am Gymnasium in Weilburg
- 1795 Prorektor am Gymnasium in Weilburg
- 1800 erster Pfarrer in Weilburg sowie Superintendent der lutherischen Kirchen und Schulen in Nassau-Weilburg
- ab 1805 außerdem Ephorus unter Übernahme der Grafschaft Hachenburg
- 1806-1810 Scholarch des Gymnasiums Weilburg
- 1810 erster Stadtpfarrer in Wiesbaden
- Ernennung zum Konsistorialrat und Generalsuperintendenten des Landes Nassau
- ab 1816 korrespondierendes Mitglied der Landesregierung für geistliche Angelegenheiten
- 1817 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Marburg
- 1818-1836 Mitglied der Deputiertenkammer des Nassauischen Landtags, gewählt aus der Gruppe der Vorsteher der Geistlichkeit und der höheren Lehranstalten, Wahl 1832 für ungültig erklärt, dann erneut gewählt, Nachfolger: Wilhelm Gieße
- 1827 Berufung zum ersten Landesbischof im Herzogtum Nassau
- 1832 interimistisch Präsident der Deputiertenkammer des Nassauischen Landtags
Funktion
- Nassau, Herzogtum, 01. Deputiertenkammer, Mitglied, 1818-1824
- Nassau, Herzogtum, 02. Deputiertenkammer, Mitglied, 1825-1832
- Nassau, Herzogtum, 03. Deputiertenkammer, Mitglied, 1832-1836
- Nassau, Herzogtum, Deputiertenkammer, Präsident, 1832
Lebensorte
Atzbach; Weilburg; Gießen; Jena; Niederkleen; Wiesbaden
Familie
Vater
Müller, Friedrich Ludwig* Michael, * Weilburg 26.3.1735, Amtmann und Amtskeller
Mutter
Philippi, Marie Regina, * Hamm an der Sieg 14.3.1740, † 1766, Tochter des Pfarrers Johann Sebastian Philippi und der Johanette Marie Sommer
Nachweise
Literatur
- Rösner, Nassauische Parlamentarier, Teil 1: Der Landtag des Herzogtums Nassau 1818–1866, Wiesbaden 1997, Nr. 169
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 271
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 529, Nr. 2932
Weblinks
- https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_M%C3%BCller_(Landesbischof)
Bildquelle
Unbekannt, Georg Müller (Landesbischof), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
Biografische Angebote
- Digitaler Portraitindex der druckgraphischen Bildnisse der Frühen Neuzeit: Öffnet in neuem Fenster
- Kalliope - Verbundkatalog Nachlässe, Autographensammlungen und Verlagsarchive: Öffnet in neuem Fenster
- Wikipedia: Öffnet in neuem Fenster
- Hess. Abgeordnete = Hessische Parlamentarismusgeschichte – Abgeordnete: Öffnet in neuem Fenster
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Müller, Georg* Emanuel Christian Theodor“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/13007_mueller-georg-emanuel-christian-theodor> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/13007