Gräfe, Heinrich
geboren
3.3.1802 Buttstätt (Thüringen) gestorben
22.7.1868 Bremen Beruf
Lehrer, Pädagoge, Abgeordneter Titel
Dr. phil. GND-Explorer
116809140
Gräfe, Heinrich
Wirken
Werdegang
- Besuch der lateinischen Stadtschule in Buttstädt
- Besuch des Gymnasiums in Weimar
- Studium der Mathematik, später der Theologie an der Universität Jena
- ab 1843 Direktor der Kasseler Realschule
- Mitglied des ständigen Ausschusses
- Herausgeber der kurhessischen Landtagsverhandlungen
- Verurteilung zu einem Jahr Festungshaft wegen seiner Schrift „Der Verfassungskampf in Kurhessen“
- Auswanderung in die Schweiz und 1855 nach Bremen
- 1849-1850 Mitglied der Kurhessischen Ständeversammlung für Melsungen
Funktion
- Kurhessen, 12. Landtag, Mitglied, 1849-1850
- Kurhessen, 13. Landtag, Mitglied, 1850
Werke
- Nachrichten von wohlthätigen Frauenvereinen in Deutschland. Ein Beitrag zur Sittengeschichte des neunzehnten Jahrhunderts (1844)
- Lehrerstimmen gegen die schulfeindlichen Umtriebe und die Anklage gegen Dr. Gräfe von Seiten der pietistisch-mystischen Parthei im kurhessischen Lehrerstande (1849)
- Welche Aufgabe hat die nächste Ständeversammlung? Im Sinne der Demokratie beantwortet für das Volk (1849)
- Der Verfassungskampf in Kurhessen. Nach Entstehung, Fortgang und Ende historisch geschildert (1851)
Lebensorte
Buttstätt; Weimar; Jena; Kassel; Bremen
Familie
Vater
Gräfe, Johann Gottlieb, * 1763, Hutmachermeister, Sohn des Johann Gottlob Gräfe, Strumpfwirkermeister in Buttstädt, und der Dorothea Sophia Sattler
Mutter
Müller, Johanna Elsabetha Charlotte, 1769–1823, Tochter des Friedrich August Müller, Tischlermeister, und der Christiane Charlotte Hesse
Nachweise
Quellen
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 9, Leipzig 1879, S. 556 f. (Gustav Lothholz)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 6, Berlin 1964, S. 711 f. (Hinrich Wulff)
- Grothe, Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen 1830–1866, Marburg 2016, Nr. KSV-146
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 150
- Schnack (Hrsg.), Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck 1830–1930 Bd. 2, Marburg 1940, S. 168-175 (Karl A. Leimbach)
- Losch, Die Abgeordneten der Kurhessischen Ständeversammlungen von 1830 bis 1866, Marburg 1909, S. 24
Bildquelle
Grothe, Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen 1830–1866, S. 73 - Original: Sammlung Lengemann
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gräfe, Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/12688_graefe-heinrich> (aufgerufen am 20.04.2026)
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