Wrede, Karl Joseph Freiherr von
geboren
1761 Mannheim gestorben
20.1.1829 Darmstadt Beruf
Theologe, Priester, Geheimer Staats-Referendar, Geheimer Staatsrat, Abgeordneter Titel
Dr. jur. utr.; Dr. phil. Konfession
katholisch GND-Explorer
117428299
Wrede, Karl Joseph Freiherr von
Andere Namen
Weitere Namen
Wreden, Karl Joseph
Wirken
Werdegang
- Studium vor allem der Theologie an den Universitäten Heidelberg und Nancy
- Priester
- Stiftskapitular in Bonn, Köln und Emmerich
- 1784–1792 Vorleser des Kurfürsten von Köln zu Bonn und Geheimer Referendar für die geistlichen Sachen
- 1791 Erhebung der Familie in den Reichsfreiherrenstand und Verkürzung des ursprünglichen Familiennamens „Wreden“ auf „Wrede“
- 1787 Kurkölnischer Referendar auf dem Emser Kongress, staatskirchliche Neigung
- 1801 Domherr und Geheimer Referendar zu Arnsberg
- bis 1802 kurfürstlich kölnischer Geheimer Referendar
- 1802-1803 in Geheimer Referendar in bischöflich salzburgischen Diensten
- 1803 in den hessen-darmstädtischen Dienst übernommen als Regierungsrat
- Mitglied der General-Organisations-Kommission in Arnsberg
- ab 1804 Geheimer Staats-Referendar für Kirche und Schule im Gesamtministerium
- 1818 Vertreter Hessen-Darmstadts auf den Frankfurter Konferenzen
- 1819 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Gießen
- 1820 Großherzoglich Hessischer Geheimer Staatsrat
- 1820-1827 als Vertreter für die Stelle des katholischen Bischofs Mitglied der Ersten Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen, 3.5.1820 Ernennung, 27.6.1820 Eid
- 1827 von Großherzog Ludwig I. zum Bischof von Mainz präsentiert, aber vom Papst abgelehnt
Funktion
- Hessen, Großherzogtum, 01. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1820-1821
- Hessen, Großherzogtum, 02. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1823-1824
- Hessen, Großherzogtum, 03. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1826-1827
Lebensorte
Heidelberg; Nancy; Bonn
Familie
Vater
Wreden, Friedrich Suibert, * Brilon 9.2.1723, Hofkammerrat und Generalkassier in Mannheim, Sohn des Friedrich Wreden und der Anna Maria von der Beck
Nachweise
Literatur
- Heinrich Eduard Scriba, Biographisch-literarisches Lexikon der Schriftsteller des Großherzogtums Hessen Bd. 2, S. 815 f.
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 44, Leipzig 1898, S. 252 f. (Johann Friedrich von Schulte)
- Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, Nr. 1002
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 420
- Suibert Seibertz, Westfälische Beiträge Bd. 2, S. 250-253
- Peter Fleck, Säkularisation und Rheinbundreformen im hessen-darmstädtischen Herzogtum Westfalen (1802 - 1816), in: Westfalen Bd. 79, 2001, S. 207-250
Bildquelle
Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, S. 980. - Original: Staatsarchiv Darmstadt.
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
Biografische Angebote
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- Hess. Abgeordnete = Hessische Parlamentarismusgeschichte – Abgeordnete: Öffnet in neuem Fenster
- Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wrede, Karl Joseph Freiherr von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/12522_wrede-karl-joseph-freiherr-von> (aufgerufen am 19.04.2026)
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