Apel, Paul

 
geboren
27.6.1896 Nordhausen
gestorben
16.3.1965 Oberhöchstadt (Taunus)
Beruf
Tapezierer, Versicherungsvertreter, Funktionär, Politiker, Widerstandskämpfer
GND-Explorer
116461455X

Wirken

Werdegang

  • Lehre als Polsterer und Tapezierer
  • 1911 Eintritt in die Arbeiterjugend
  • Angestellter in Leipzig
  • 1915-1918 Soldat im Ersten Weltkrieg, Eisernes Kreuz II. Klasse
  • Ende 1918 Mitglied des Erfurter Soldatenrates
  • ab 1918 Tätigkeit als Tapezierer
  • 1919 Eintritt in die SPD
  • 1924 Eintritt in den Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
  • 1929-1933 Geschäftsführer im Gau Hessen-Nassau des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold
  • 1933-1934 Versicherungsvertreter
  • ab 1934 Organisation eines Verteilernetzes für das Informationsblatt Sozialistische Aktion im Rhein-Main-Gebiet
  • 1935 mit über 100 Mitstreitern verhaftet
  • 28.1.1937 vom Oberlandesgericht Kassel zu acht Jahren Haft verurteilt
  • 1944 Konzentrationslager Dachau
  • nach dem Zweiten Weltkrieg Wiederaufbau der SPD in Frankfurt am Main
  • Beteiligung an der Verfolgung von NS-Tätern sowie der Entnazifizierung
  • Dezernent für Schulung (Zentralschule für Beamte des Fahrdienstes in Bad Schwalbach i.Ts.) sowie der Dezernate Verkehr und Presse bei der Deutschen Bundesbahn

Lebensorte

Leipzig; Erfurt; Frankfurt am Main

Familie

Vater

Apel, Johann August Louis Wilhelm*, 1873–1960, Zigarrenmacher, Redakteur, Landrat, Abgeordneter

Partner

Petereit, Martha Magdalene Margot, (⚭ Frankfurt am Main 5.10.1948)

Verwandte

Apel, Wilhelm <Bruder>, 1905–1969, Verwaltungsbeamter, Parteisekretär, Abgeordneter

Nachweise

Quellen

Literatur

Siehe auch

Extern

Biografische Angebote

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Apel, Paul“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/12364_apel-paul> (aufgerufen am 17.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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