Kehr, Paul* Fridolin

Kehr, Paul* Fridolin
Wirken
Werdegang
- 1879 Abitur am Halberstädter Domgymnasium
- 21.2.1883 Promotion zum Dr. phil. in Göttingen
- 1885-1888 Mitarbeiter an den Monumenta Germaniae historica, Abteilung Diplomata, in Wien
- 27.4.1889 Habilitation in Marburg für Geschichte und Historische Hilfswissenschaften
- 3.10.1893 außerordentlicher Professor für Historische Hilfswissenschaften in Marburg
- 5.2.1894 Leiter des neuen Seminars für historische Hilfswissenschaften
- 25.3.1895 Ordentlicher Professor der Geschichte an der Universität Göttingen
- 1.10.1903 kommissarischer Direktor des Königlich Preußischen Historischen Instituts in Rom, bis auf weiteres aus Göttingen beurlaubt
- 14.12.1903 Geheimer Regierungsrat
- 16.8.1915 Geheimer Oberregierungsrat
- 16.8.1915-1929 Generaldirektor der preußischen Staatsarchive
- 1.10.1917-1941 Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für deutsche Geschichte in Berlin
- 1918 geschäftsführender Sekretär der preußischen Kommission für Geschichte der Reformation und Gegenreformation
- 26.8.1919 bis 1934 Vorsitzender der Zentraldirektion der Monumenta Germaniae historica
- bis 1935/36 Leiter des Historischen Instituts in Rom
- 30.5.1927 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Juristischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg
- 1932 Aufnahme in den Orden „Pour le mèrite“ (Friedensklasse)
Studium
Studium in Göttingen
Akademische Qualifikation
- 21.2.1883 Promotion zum Dr. phil. in Göttingen
- 27.4.1889 Habilitation in Marburg für Geschichte und Historische Hilfswissenschaften
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / 'Geschichte und Historische Hilfswissenschaften / Privatdozent / 1889-1893
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Historische Hilfswissenschaften / außerordentlicher Professor / 1893-1895
- Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte / ordentlicher Professor / 25.3.1895-1.10.1903 (Beurlaubung)
Mitgliedschaften
1917 ordentliches Mitglied der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
1919 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
1932 Mitglied der Friedensklasse des Ordens „Pour le mèrite“
Lebensorte
Halberstadt; Göttingen; Rom; Wien; Marburg; Berlin
Familie
Vater
Kehr, Karl, GND, 1830–1885, Rektor der Bürger- und Gewerbeschule Waltershausen, Schulrat in Gotha, Sohn des Johann Kehr, Holzhauer in Goldbach bei Gotha, und der Anna Maria Döbel
Mutter
Andrae, Pauline, 1835-1922, Tochter des Daniel Andrae, Horndrechsler in Ruhla und der Henriette Schenk
Partner
Baur, Doris vom, 1885-1979, ⚭ Brüssel 1908, Tochter des Albert vom Baur und der Clara Goecke
Verwandte
- Kehr, Hans <Bruder>, 1862-1916, Dr. med., Chirurg in Halberstadt
- Kehr, Karl Andreas <Bruder>, † 1903, Historiker
- Kehr, Gudila <Tochter>, *1913, ⚭ Götz Freiherr von Pölnitz, 1906–1967, Professor der Geschichte in Erlangen, München und Regensburg
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 11, Berlin 1977, S. 396-398 (Theodor Schieffer)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 919
Weblinks
Bildquelle
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kehr, Paul* Fridolin“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/11537_kehr-paul-fridolin> (aufgerufen am 16.04.2026)
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