Pfeffer, Wilhelm* Friedrich Philipp

Pfeffer, Wilhelm* Friedrich Philipp
Wirken
Werdegang
- Privatunterricht, 1857-1860 Besuch des Kurfürstlichen Gymnasiums in Kassel
- 1863 Abschluss der Apotheker-Lehre mit der Gehilfenprüfung
- ab 1863 Studium der Chemie und Pharmazie an der Universität Göttingen
- 10.2.1865 Promotion zum Dr. phil. in Göttingen
- Studium der Pharmazie an der Philipps-Universität Marburg
- Tätigkeit als Apotheker in Augsburg und ab 1866 in Chur, Graubünden
- ab 1868/69 weiteres Studium der Pharmazie an der Universität Marburg mit pharmazeutischer Staatsprüfung
- Studium an der Universität Berlin
- Privatassistent von Julius von Sachs in Würzburg
- 18.3.1871 Habilitation in Marburg für Botanik
- 1871-1873 Privatdozent an der Universität Marburg
- 1.4.1873 außerordentlicher Professor der Botanik an der Universität Bonn
- 1877 ordentlicher Professor der Botanik an der Universität Basel
- 1878 ordentlicher Professor der Botanik an der Universität Tübingen
- 1887 ordentlicher Professor der Botanik an der Universität Leipzig, Direktor des Botanischen Gartens
- 12.7.1894 Dr. med. h.c. Halle
- 27.7.1894 Dr. med. h.c. Königsberg
- 1906 Königlich Sächsischer Geheimer Rat
- Dr. sc. hon. Cambridge
- Gilt gemeinsam mit Julius von Sachs als Begründer der modernen Pflanzenphysiologie
Studium
ab 1863 Studium der Chemie und Pharmazie an der Universität Göttingen
Studium der Pharmazie an der Philipps-Universität Marburg
ab 1868/69 weiteres Studium der Pharmazie an der Universität Marburg mit pharmazeutischer Staatsprüfung
Studium an der Universität Berlin
Netzwerk
Sachs, Julius <Lehrer>, GND, * Breslau 2.10.1832, † Würzburg 29.5.1897, Botaniker
Akademische Qualifikation
- 10.2.1865 Promotion zum Dr. phil. in Göttingen
- 18.3.1871 Habilitation in Marburg für Botanik
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Botanik / Privatdozent / 1871-1873
- Bonn, Universität / Philosophische Fakultät / Botanik / außerordentlicher Professor / 1.4.1873
- Basel, Universität / Philosophische Fakultät / Botanik / ordentlicher Professor / 1877
- Tübingen, Universität / Philosophische Fakultät / Botanik / ordentlicher Professor / 1878
- Leipzig, Universität / Philosophische Fakultät / Botanik / ordentlicher Professor / ab 1887
Mitgliedschaften
1880 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
1880 Leopoldina
ab 1889 Preußische Akademie der Wissenschaften
ab 1894 Königliche Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala
ab 1895 Königliche Physiographische Gesellschaft in Lund
ab 1897 Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften, American Academy of Arts and Sciences
ab 1908 Russische Akademie der Wissenschaften
Lebensorte
Kassel; Göttingen; Marburg; Berlin; Würzburg; Bonn; Basel; Tübingen; Leipzig
Familie
Vater
Pfeffer, Wilhelm, Apotheker in Grebenstein
Mutter
Theobald, Luise, aus hessischer Pfarrerfamilie
Partner
Volk, Henriette, ⚭ 1884
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 20, Berlin 2001, S. 309 f. (Holm-Dietmar Schwarz)
- Schnack (Hrsg.), Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck 1830–1930 Bd. 5, Marburg 1955, S. 227-238 (Kurt Kellner)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 895
Bildquelle
Wikipedia (via Wikimedia Commons: File:Wilhelm Pfeffer)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
- Neue Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Index Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Sächsische Biografie: Öffnet in neuem Fenster
- Professorenkatalog der Universität Leipzig: Öffnet in neuem Fenster
- Kalliope - Verbundkatalog Nachlässe, Autographensammlungen und Verlagsarchive: Öffnet in neuem Fenster
- Wikipedia: Öffnet in neuem Fenster
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Pfeffer, Wilhelm* Friedrich Philipp“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10915_pfeffer-wilhelm-friedrich-philipp> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/10915