Plate, Ludwig* Hermann

Plate, Ludwig* Hermann
Wirken
Werdegang
- 1882 Abschluss des Gymnasiums in Bremen
- Studium der Mathematik und Naturwissenschaften in Jena, Bonn und München
- 31.7.1885 Promotion zum Dr. phil. in Jena
- 12.2.1887 Staatsexamen für das höhere Lehrfach (Naturwissenschaften) in Bonn
- 1.4.1887-1.4.1892 Assistent am zoologischen Institut der Universität Marburg
- 10.3.1888 Habilitation in Marburg für Zoologie und vergleichende Anatomie
- 1893-1895 Sammel- und Forschungsreise an die Westküste von Südamerika als Stipendiat der Berliner Akademie der Wissenschaften
- Sommersemester 1895 zuletzt im Marburger Personalverzeichnis
- August 1895 umhabilitiert nach Berlin
- 1896 Prädikat Professor
- 1898 Professor der Zoologie an der Tierärztlichen Hochschule in Berlin
- 1901 wissenschaftlicher Sachbearbeiter am Museum für Meereskunde
- 1901-1902 Reise in Griechenland und am Sinai
- 1.4.1904 Kustos für Biologie am Institut für Meereskunde der Universität Berlin
- 1904-1905 Reise nach Nordamerika und Westindien
- besonderes Interesse für Eugenik bzw. Rassenhygiene
- aktiver Verfechter des Antisemitismus schon vor dem Nationalsozialismus
- 1904 Mitherausgeber der Zeitschrift „Archiv für Rassen- und Gesellschafts-Biologie einschließlich Rassen- und Gesellschafts-Hygiene“
- 1.4.1905 etatmäßiger ordentlicher Professor der Zoologie an der Königlichen Landwirtschaftlichen Hochschule in Berlin
- 1.4.1909 als Nachfolger Ernst Haeckels ordentlicher Professor der Zoologie an der Universität Jena und Direktor des Phyletischen Museums in Jena
- 1913-1914 Reise nach Ceylon und Südindien
- 1935 Emeritierung
Studium
ab 1882 Studium der Mathematik und Naturwissenschaften in Jena, Bonn und München
Akademische Qualifikation
- 31.7.1885 Promotion zum Dr. phil. in Jena
- 10.3.1888 Habilitation in Marburg für Zoologie und vergleichende Anatomie
- August 1895 umhabilitiert nach Berlin
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Zoologie und vergleichende Anatomie / Privatdozent / 1888-1895
- Berlin, Tierärztliche Hochschule / / Zoologie / Privatdozent / 1895-1898
- Berlin, Tierärztliche Hochschule / / Zoologie / ordentlicher Professor / 1898-1905
- Berlin, Königliche Landwirtschaftliche Hochschule / / Zoologie / ordentlicher Professor / 1905-1909
- Jena, Universität / / Zoologie / ordentlicher Professor / 1.4.1909-1935
Mitgliedschaften
1904 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Rassenhygiene
Mitglied der Akademien der Wissenschaften in Stockholm und Budapest
1933 Mitglied der Leopoldina
Lebensorte
Bremen; Jena; Bonn; München; Marburg; Berlin
Familie
Vater
Plate, Heinrich, GND, 1813–1880, Neuphilologe, Lehrer an der Bürger- bzw. Realschule in Berlin, Verfasser von Lehrbüchern der englischen und französischen Sprache
Mutter
Hind, Phoebe, 1826-1911, aus England
Partner
- Zglinicki, Hedwig von, vermutlich 1861-1933, ⚭ 1902, Tochter des Friedrich von Zglinicki, GND, 1818–1886, preußischer Generalmajor, Kommandant von Glogau (Oberschlesien), und der Henriette Wolff (1830-1888)
- König, Klara, * 1880, ⚭ 1933
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 20, Berlin 2001, S. 507 f. (Gottfried Zirnstein)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 876
Bildquelle
Wikipedia (via Wikimedia Commons: File:Ludwig Plate (BerlLeben 1901-09), beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Plate, Ludwig* Hermann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10877_plate-ludwig-hermann> (aufgerufen am 18.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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