Schmidt, Ernst* Albert

Schmidt, Ernst* Albert
Wirken
Werdegang
- Besuch der Bürgerschule und der Realschule
- Apothekerlehrer in Halle, 1864 Gehilfenprüfung
- 1864-1868 praktische Tätigkeit als Apotheker in Halle, Neuwied, Mainz, Freiburg (Schweiz), Genf und Erfurt
- einjähriger Militärdienst in Halle
- 9.5.1870 Pharmazeutische Staatsprüfung in Halle
- 1870/71 Teilnehmer am Deutsch-Französischen Krieg
- 18.1.1872 Promotion zum Dr. phil. in Leipzig, da ihm die Erlangung der Doktorwürde in Preußen aufgrund der fehlenden Reifeprüfung nicht möglich war
- 1872 Abiturprüfung in Aschersleben
- 21.4.1874 Habilitation für Pharmazeutische Chemie in Halle
- 26.4.1878 außerordentlicher Professor der Chemie an der Universität Halle, eingeführt am 6.5.1878
- 11.7. zum 1.10.1884 ordentlicher Professor der Pharmazeutischen Chemie und Direktor des Pharmazeutisch-Chemischen Instituts an der Universität Marburg
- 1.10.1884-Sommersemester 1919 Vorsitzender der pharmazeutischen Prüfungskommission
- 2.4.1894 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat
- 10.1905 Hanbury-Medaille der Pharmaceutical Society of Great Britain
- 1.4.1912 von der Verpflichtung zum Halten von Vorlesungen entbunden
- 13.7.1915 Dr.-Ing. h.c. der Universität Braunschweig
- 31.7.1915 Dr. med. h.c. der Universität Marburg
- 1.4.1919 Niederlegung der Direktion des Pharmazeutisch-Chemischen Instituts der Universität Marburg
Studium
1869 Studium der Pharmazie an der Universität Halle
9.5.1870 Pharmazeutische Staatsprüfung an der Universität Halle
Akademische Qualifikation
- 18.1.1872 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Leipzig
- 21.4.1874 Habilitation für Pharmazeutische Chemie an der Universität Halle
Akademische Vita
- Halle, Universität / / Pharmazeutische Chemie / Privatdozent / 1874-1878
- Halle, Universität / / Chemie / außerordentlicher Professor / 1878-1884
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Pharmazeutische Chemie / ordentlicher Professor / 1884-1919
Mitgliedschaften
1900 Mitglied des Reichsgesundheitrates
Deutscher Apothekerverein@Ehrenmitglied
Niederländischer Apothekerverein@Ehrenmitglied
Österreichischer Apothekerverein@Ehrenmitglied
Österreichische pharmazeutische Gesellschaft@Ehrenmitglied
Deutsche pharmazeutische Gesellschaft@Ehrenmitglied
Werke
Lebensorte
Halle an der Saale; Neuwied; Mainz; Marburg; Freiburg (Schweiz); Genf; Aschersleben; Erfurt; Leipzig
Familie
Vater
Schmidt, Johann Albert, 1816–1892, Stärkefabrikant in Halle, Sohn des Johann Andreas Schmidt, 1778–1861, Stärkefabrikant und Branntweinbrenner aus Alsleben
Mutter
Schmidt, Johanna Sophie Adelheid, 1819-1870, aus einer Gutsbesitzerfamilie in Calbe
Partner
Benzler, Johanna Dorothea Berta Marie*, (⚭ Domäne Himmelgarten bei Leimbach 19.4.1879) * Himmelgarten bei Nordhausen 22.7.1853, † Marburg 2.1.1942, Tochter des Friedrich Wilhelm Konstantin Benzler, Gutspächter, Amtmann in Himmelgarten
Verwandte
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 915 Nr. 5717 (Marburg, Sterbenebenregister, 1921, Nr. 286)
- HStAM Bestand 915 Nr. 5762 (Marburg, Sterbenebenregister, 1942, Nr. 8)
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 23, Berlin 2007, S. 183 f. (Christoph Friedrich)
- Schnack (Hrsg.), Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck 1830–1930 Bd. 5, Marburg 1955, S. 74-78 (Friedrich von Bruchhausen/Wolfgang Schneider)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 888
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 368 f.
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schmidt, Ernst* Albert“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10864_schmidt-ernst-albert> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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