Achenwall, Gottfried
Andere Namen
Weitere Namen
Achenwallus, Godofredus
Achenwallus, Gottfriedus
Achenwall, Gothofredus
Wirken
Werdegang
- ab 1738 Studium der Philosophie, Mathematik und Physik in Jena
- 1740 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und Geschichte in Halle und Leipzig
- 1743-1746 Hofmeister bei den Söhnen des Kanzlers von Gersdorff in Dresden
- 16.2.1747 Magister an der philosophischen Fakultät zu Leipzig
- 1746-1748 Privatdozent in Marburg für Geschichte, Statistik, Naturrecht und Völkerrecht
- 1748 Beginn der Lehrtätigkeit an der Universität Göttingen, zunächst Privatdozent
- 9.1748 Adjunkt der Philosophischen Fakultät
- 11.1748 außerordentlicher Professor der Philosophie
- 4.9.1753 ordentlicher Professor der Philosophie und außerordentlicher Professor der juristischen Fakultät
- ab 1751 außerordentliches Mitglied der „Societät der Wissenschaften“; Rücktritt 1762
- 1761 ordentlicher Professor des Naturrechts und der Politik
- 10.1762 Promotion zum Doktor beider Rechte in Göttingen
- 7.1764-1.1765 Prorektor der Universität Göttingen
- 1765 Ernennung zum Hofrat der Großbritannischen und Kur-Braunschweig-Lüneburgischen Krone
- gilt als „Vater der Statistik“
Funktion
- Göttingen, Universität, Prorektor, 1764/65
Studium
seit 1738 Studium der Philosophie, Mathematik und Physik in Jena
1740 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und Geschichte in Halle und Leipzig
Akademische Qualifikation
- Oktober 1762 Promotion zum Doktor beider Rechte in Göttingen
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte, Statistik, Naturrecht und Völkerrecht / Privatdozent / 1746-1748
- Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / Privatdozent / 1748
- Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie, Geschichte und Statistik / außerordentlicher Professor / 1748-1753
- Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte und Statistik / ordentlicher Professor / 1753-1772
- Göttingen, Universität / Juristische Fakultät / Naturrecht / außerordentlicher Professor / 1753-1761
- Göttingen, Universität / Juristische Fakultät / Naturrecht und Politik / ordentlicher Professor / 1761-1772
Mitgliedschaften
ab 1751 außerordentliches Mitglied der „Societät der Wissenschaften“; Rücktritt 1762
Mitglied der 1743 gegründeten Freimaurerloge „Zu den drey Löwen“ in Marburg
Lebensorte
Jena; Halle an der Saale
Dresden; Leipzig; Marburg; Göttingen
Familie
Vater
Achenwall, Gottfried, GND, 1691–1745, Kaufmann und Mälzenbrauer, aus Schottland eingewandert, Sohn des Michael Achenwall, 1664–1726, und der Dorothea Döringer, † 1701
Mutter
Zachert, Elisabeth
Partner
- Walther, Sophie Eleonore, (⚭ 1752) 1723–1754, Schriftstellerin aus Gießen
- Moser, Luise, 1726–1762, Heirat 1755, Tochter des Johann Jacob Moser, Staatsrechtler
- Jaeger, Sophie Rosine (oder Maria), † 1773, Heirat in Uslar 1763, Tochter des NN Jaeger, Geheimer Kammerrat aus Gotha
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 1, Leipzig 1875, S. 30 (Emil Steffenhagen)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 1, Berlin 1953, S. 32 f. (Friedrich Zahn)
- Ebel, Catalogus professorum Gottingensium 1734–1962, Göttingen 1962, S. 24, 49, 58, 103, 121
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 824
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Achenwall, Gottfried“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10632_achenwall-gottfried> (aufgerufen am 18.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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