Schleifras, Adalbert I. von
geboren
18.2.1650 Reichlos heute Freiensteinau gestorben
6.10.1714 Fulda Beruf
Mönch, Priester, Propst, Abt Konfession
evangelisch-lutherisch; katholisch GND-Explorer
119473909
Schleifras, Adalbert I. von
Andere Namen
Weitere Namen
Schleifras, Adalbert%Freiherr von
Schleifras, Adalbertus%Freiherr von
Schleiffras, Adalbert%Freiherr von
Schleiffras, Adalbertus%Freiherr von
Schleifras, Hermann Otto%Freiherr von
Schleiffras, Hermann Otto%Freiherr von
Wirken
Werdegang
- 22.2.1650 evangelisch-lutherische Taufe
- etwa 1657 Konversion zum Katholizismus
- ab etwa 1663 humanistische Studien am Jesuitengymnasium in Fulda
- ab 1668 philosophische Studien am Jesuitengymnasium in Fulda
- 1665-1669: Alumnus des Päpstlichen Seminars in Fulda
- 1667 erhielt Hermann Otto die Tonsur und wurde dadurch zum Kleriker.
- 1669 trat er dann in das Stift Fulda ein, um Benediktinermönch zu werden.
- 1669-1670: Niviziat in Kempten
- Nun studierte er kurze Zeit in der schwäbischen Benediktinerabtei Ochsenhausen.
- 1671/72 wechselte er zum Studium in die Abtei Admont in der Steiermark über.
- Auch studierte er jetzt einige Zeit an der Universität Graz.
- 1677 vollendete er bei den Jesuiten in Fulda seine Studien.
- 4.4.1677: Priesterweihe
- 1678: Aufnahme in das Kapitel des Stifts Fulda
- 1.7.1700: Wahl zum Abt von Fulda
- 3.1.1701: päpstliche Bestätigung seiner Wahl durch Clemens XI.
- 2.2.1701: Abtsweihe
- 5.9.1702: Kaiser Leopold I. belehnte ihn mit den Regalien und bestätigte ihm damit die Privilegien der Reichsabtei Fulda.
Funktion
- Fulda, Superior, 1678-1683
- Fulda, St. Michael (Michaelsberg), Propst, 1679-1683
- Blankenau, Propst, 1682-1683
- Fulda, Dekan, 1683-1700
- Neuenberg, Propst, 1683-1700
- Fulda, Abt, 1700-1714
Lebensorte
Reichlos; Fulda; Kempten (Allgäu); Ochsenhausen; Admont; Graz
Familie
Vater
Schleifras, Georg Lukas von
Mutter
Rotzmann, Maria Margareta von
Verwandte
- Schleifras, Johann Martin Ludwig von <Bruder>, fuldischer Geheimrat, Oberjägermeister und Oberamtmann in Mackenzell
- Schleifras, N.N. von <Bruder>
- Schleifras, N.N. von <Bruder>
Nachweise
Literatur
- Fulda – das Stadtlexikon, Fulda [2019], S. 12 (Werner Kathrein)
- Heller, Neue Studien zur Grabeskirche des heiligen Bonifatius, Fulda 1946, S. 54-66, hier S. 58, 61 f. u. 66, Anm. 7
- Knappe, Rudolf: s. v. „Burg Fürsteneck“, „Adalbert v. Schleifras Fürstabt von Fulda“, „Schloß Fulda“ u. „Schloß Fasanerie“, in: Die schönsten Schlösser und Burgen in Nord- und Osthessen. Ausflüge in die Vergangenheit, Gudensberg-Gleichen 1996, S. 77 u. 82-84
- Josef Leinweber, Die Fuldaer Äbte und Bischöfe, Festgabe des Bistums Fulda für Bischof Eduard Schick zum Diamantenen Priesterjubiläum, Frankfurt am Main 1989, S. 141-145, 148, 150 f., 155, 179
- Reimer, Heinrich: s. v. „Heiligkreuz“, in: Historisches Ortslexikon für Kurhessen, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, Band 14, Unveränderter Neudruck der 1. Ausgabe Marburg 1926, Marburg 1974, S. 217
Bildquelle
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schleifras, Adalbert I. von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10270_schleifras-adalbert-i-von> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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