Knoblauch, Carl Hermann*

Knoblauch, Carl Hermann*
Andere Namen
Weitere Namen
Knoblauch, Hermann
Knoblauch, Karl H.
Knoblauch, Carolus H.
Knoblauch, Carolus Hermannus
Wirken
Werdegang
- Schulbildung auf dem Köllnischen Realgymnasium in Berlin und dem Pädagogium in Züllichau (heute Sulechów/Polen)
- externe Reifeprüfung nach kaufmännischer Lehre und Privatunterricht
- Studium der Mathematik, Naturwissenschaften und Philosophie an der Universität und der Gewerbeakademie in Berlin
- 16.1.1847 Promotion zum Dr. phil. in Berlin
- 20.6.1847 Oberlehrerexamen
- 21.6.1848 Habilitation an der Universität Berlin für Physik
- 1849 Privatdozent an der Universität Bonn
- 3.5.1849 außerordentlicher Professor an der Universität Marburg
- 17.6.1852 Beförderung zum ordentlichen Professor
- 13.5.1853 zum 1.10.1853 Berufung nach Halle zum ordentlichen Professor für Experimentalphysik und Direktor der physikalischen Anstalt
- 26.5.1853 Entlassung aus dem kurhessischen Staatsdienst zum 1.10.1853
- 12.7.1868-12.7.1871 dreimal Rektor der Universität Halle an der Saale
- 1871 Geheimer Regierungsrat
- 6.12.1873 lebenslängliches Mitglied des Preußischen Herrenhauses
- 8.6.1862 Mitglied der Kaiserlich Leopoldinisch-Carolinischen Deutschen Akademie der Naturforscher (Leopoldina) in Halle
- 6.12.1873 lebenslängliches Mitglied des preußischen Herrenhauses
- 17.4.1875-17.4.1885 Adjunkt für den elften Kreis
- 19.8.1875-19.8.1885 Obmann der Fachsektion für Physik und Meteorologie; wiedergewählt für zehn Jahre am 21.8.1885
- seit 24.12.1877 Stellvertreter des Präsidenten der Akademie
- 7.8.1878 Wahl zum Präsidenten der Akademie; neugewählt 27.7.1888
- 1881 Vorsitzender der pharmazeutischen Prüfungskommission der Universität Halle an der Saale
- 10.11.1883 Dr. phil. h.c. der Universität Halle
- Sommersemester 1894 beurlaubt
- 15.12.1894 Emeritierung
Funktion
- Preußen, Königreich, Herrenhaus, Mitglied, 1873-1895
Studium
Studium der Mathematik, Naturwissenschaften und Philosophie an der Universität und der Gewerbeakademie in Berlin
Akademische Qualifikation
- 16.1.1847 Promotion zum Dr. phil. in Berlin
- 21.6.1848 Habilitation an der Universität Berlin für Physik
- 10.11.1883 Dr. phil. h.c. der Universität Halle
Akademische Vita
- Bonn, Universität / Philosophische Fakultät / / Privatdozent / 1849
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Physik / außerordentlicher Professor / 1849-1852
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Physik / ordentlicher Professor / 1852-1853
- Halle, Universität / Philosophische Fakultät / Experimentalphysik / ordentlicher Professor / 1853-1894
Akademische Ämter
12.7.1868-12.7.1871 dreimal Rektor der Universität Halle
Mitgliedschaften
1862 Mitglied der Akademie der Naturforscher Leopoldina - Sektion Physik@1878-1895 Präsident
Lebensorte
Berlin; Züllichau; Bonn; Marburg; Halle an der Saale
Familie
Vater
Knoblauch, Carl Friedrich Wilhelm, GND, 1793–1859, Seidenband-Fabrikant in Berlin
Mutter
Keibel, Henriette
Verwandte
Knoblauch, Marie Henriette <Schwester>, starb 16-jährig
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 51, Leipzig 1906, S. 256-258 (Robert Knott)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 697
Weblinks
Bildquelle
Archiv der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: UA Halle, Rep. 40-VI, Nr. 3, S. 22. Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Archivs.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Knoblauch, Carl Hermann*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10169_knoblauch-carl-hermann> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/10169