Philipp Graf zu Solms-Braunfels 1628, Hungen
Standort
Gebäude / Areal
Hungen, Evangelische Stadtkirche.
Heutiger Aufbewahrungsort
Angaben zum Aufbewahrungsort
Grablege der Grafen von Solms-Hungen im Chor.
Merkmale
Datierung
29. Januar 1628
Typ
Material
Erhaltung
erhalten
Größe
114 x 196 cm (B x H)
Größe der Buchstaben
4,5 (Umschrift), 3 (innen) cm
Beschreibung
Schrifttafel mit ausgiebigem Wappenschmuck.
Leichte Abstoßungen am unteren Rahmen, sonst gut erhalten.
Geschlecht, Alter, Familienstand
Stand
Enthaltene Wappen
Insgesamt 16 Vollwappen. Als 8 väterliche Ahnenwappen in der linken Hälfte der Platte: Solms, Wiesbaden, Henneberg, Braunschweig, Tecklenburg, Bergen, Rietberg und Lippe. Als 8 mütterliche Ahnenwappen in der rechten Hälfte der Platte: Nassau, Heinsberg (Hengsberg), Hessen, Katzenelnbogen, Stolberg, Mansfeld, Königstein und Mack Röntz Fort (?, gevierter Schild, rechts oben und links unten ein Adler, links oben und rechts unten ein Gitter).
Dargestellte Personen
Philipp Graf zu Solms-Braunfels der Jüngere, ein Bruder der Grafen Otto und Reinhard, ist am 29. März 1575 geboren. Er war kurpfälzischer Oberst. Er starb am 29. Januar 1628.
Inschrift
Umschrift
A(NN)O 1628 DE(N) 29 IANVARII IST IM HERN ENTSCHLA /
FEN DER HOCHWOLGEBORNE GRAV VND HERR PHILIBS GRAV ZV SOLMS DER IVNGER HERR /
ZV MINTZENBERG WILDE(N)FELS VND SONNENWALT /
OBRISTER SEINES ALTERS LIII IAHR DEM GOTT EINE FRÖLICHE AVERSTEHVNG VERLEIHEN WOLLE
Mittlere Inschriftkartusche im Rollwerkrahmen
JESAIAE LVII VERS I /
DER GERECHTE KOMPT /
VMB VND NIEMANT IST /
DER ES ZV HERTZE NEHME /
VND HEILIGE LEVT WERDE(N) /
AVFGERAFT VND NIEMANT /
ACHTET DARAVF DA /
DIE GERECHTEN WER /
DEN WEGGERAFT FVR /
DEM VNGLVCK VND /
GEWANDELT HABE(N) /
KOM(M)EN ZV FRIDE(N) /
VND RVHEN /
IN IHREN /
KAM(M)ERN
C: (Wappenbeischriften)
(Wappen der 8 väterlichen Ahnen, linke Hälfte der Platte:)
SOLMS //
[leer = Wiesbaden] //
HENNENBERG //
BRAV(N)SCHWEIG //
DECKELB:(VRG) //
BERGEN //
RITBERG //
LIPPE
(Wappen der 8 mütterlichen Ahnen, rechte Hälfte der Platte:)
NASSAVW //
HENGSBERG //
HESSEN //
KATZE(N)EL(N)BOG(EN) //
STOLBERG //
MANSFELT //
KÖNNIGSTEIN //
MACK RÖ(N)TZ FORT (!?)
Schrift
Nachweise
Literatur
- Walbe, Heinrich (Bearb.): Die Kunstdenkmäler im Freistaat Hessen – Provinz Oberhessen – Kreis Giessen, Band 3: Südlicher Teil ohne Arnsburg, Darmstadt 1933, S. 148
- Schaum, J. C.: Das Grafen- und Fürstenhaus Solms ..., Frankfurt 1828, S. 160-161 (mit nicht buchstabengetreuer Wiedergabe der Inschriften)
Bearbeitung
Christa Benedum, Gießen, und Andreas Schmidt, ehemals HLGL
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS (Standort)
Orte
- Hessische Flurnamen
- Historische Kartenwerke
- Jüdische Friedhöfe
- Topografie des Nationalsozialismus in Hessen
- Historisches Ortslexikon
- Hessischer Städteatlas
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- Topografische Karten
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Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Philipp Graf zu Solms-Braunfels 1628, Hungen“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/918_philipp-graf-zu-solms-braunfels-1628-hungen> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/gdm/918