Abt Richard von Fulda 1039, Neuenberg
Standort
Gebäude / Areal
Neuenberg, Propsteikirche
Angaben zum Standort
Im Fußboden einer sich westlich an die Krypta anschließenden und fast zwei Meter über dem Kryptaniveau liegenden Nische, die bis 1969 einen Durchblick zur Vierung hatte.
Die Platte wurde 1766 unter einer um 1650 errichteten Sandsteintreppe wiederentdeckt. Bei der Renovierung 1932 wurde die Inschrift ergänzt durch: ANNO 1039.
Heutiger Aufbewahrungsort
Beschreibung
Geschlecht, Alter, Familienstand
Stand
Dargestellte Personen
Abt Richard (1018-1039), einer der bedeutendsten Äbte in der Geschichte des Klosters Fulda, war Vertreter der Gorzer Reformbewegung. Er blieb nach seiner Wahl zum Abt in Fulda auch Abt in Amorbach und wurde 1035 noch Abt in Ellwangen. 1020 gründete er mit Hilfe einer Schenkung des Grafen Hartmann das Nebenkloster St. Andreas zu Neuenberg als Reformkloster, wo er auch bestattet wurde.
Inschrift
Umschrift
+ XIII. KL. AUG. OB. RIHHARDUS. ABBAS. VIII. KL. EJUSDE. MENSIS, SEPULTUS. E. +
Übersetzung
An den 13. Kalenden des August [= 20. Juli] starb Abt Richard. Er wurde an den 8. Kalenden desselben Monats [= 25. Juli] begraben.
Kommentar
Die Inschrift war 1766 bei der Wiederentdeckung der Platte mit roter Farbe ausgelegt.
Nachweise
Bearbeitung
Otto Volk, ehemals HLGL, nach Erwin Sturm, Die Grabdenkmäler in der ehemaligen Propsteikirche Fulda-Neuenberg. In: Fuldaer Geschichtsblätter 51, 1975, S. 100 f.
Siehe auch
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Orte
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Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Abt Richard von Fulda 1039, Neuenberg“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/774_abt-richard-von-fulda-1039-neuenberg> (aufgerufen am 02.11.2026)
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