Georg Wilhelm von Hattstein 1591, Arnoldshain

Georg Wilhelm von Hattstein 1591, Arnoldshain – Nr. 137
Standort
Gebäude / Areal
Arnoldshain (Schmitten), Evangelische Pfarrkirche St. Laurentius
Angaben zum Standort
Ehemals dürfte die Platte aus rotem Sandstein vor dem Altar gelegen haben.
Heutiger Aufbewahrungsort
Angaben zum Aufbewahrungsort
Heute ist sie an der Nordwand aufgerichtet.
Merkmale
Datierung
1591
Typ
Material
Erhaltung
erhalten
Größe
85 x 169 cm (B x H)
Größe der Buchstaben
3,5-4 cm
Beschreibung
Grabplatte des Georg Wilhelm von Hattstein. Auf der Randleiste der Platte läuft die Grabinschrift in einer Zeile um und wird im Feld in einer Kartusche in fünf Zeilen weitergeführt. Über der Schriftkartusche befindet sich ein Medaillon mit dem reliefierten Vollwappen des Verstorbenen. Als Worttrenner dienen Quadrangel auf Zeilenmitte; wie bei der Altersangabe ggf. sogar noch mehr auf oder nahe der Grundlinie. Die Platte ist stark abgetreten und übersät von kleinen Löchern, also Ausbrüchen von Kieseln?
Geschlecht, Alter, Familienstand
Stand
Dargestellte Personen
Inschrift
Umschrift
Anno · 1 · 5 · 91 · den [7]4 tag februar ist des / Edlen vnd ve[st]en Burckhardt
Engelberths von Hattstein vnd Margreda geporn von / Bicken Eheleiblicher
Sohn Georg Wilhelm / [vo]n Hattstein Seines Alters im 13 · Iar Seliglichen Ver-
storben ligt alhie // Begraben deszen Seel / Der Almechtig Gott / gne[di]g vnd /
Barmherick5 / seÿ
Schrift
Nachweise
Fußnoten
- Seine erste Frau war Kunigunde von Stockheim, die 1568 verstarb und in der Kath. Pfarrkirche St. Georg in Pfaffenwiesbach (Wehrheim, HG) bestattet wurde, ihre Grabplatte ist nicht erhalten, vgl. Mielke, Niederadlige von Hattstein 357 Nr. 19. ↑
- Vgl. Mielke, Grabplatte; Mielke, Beiträge und Mielke, Niederadlige von Hattstein 358 zu Nr. 19. ↑
- Humbracht, Stamm-Tafeln Taf. 36 nennt elf Kinder Burkhard Engelbrechts, während Möller, Stammtafeln [AF] II Taf. LXIII lediglich vier Kinder erwähnt, unter denen Georg Wilhelm aber nicht erscheint. Mielke, Niederadlige von Hattstein 358 korrigiert ebenfalls das Todesdatum zum 8. März gegen die Lesung des „Grabsteins“ in ders., Beiträge – die Lesung des Monatsnamens auf der Grabplatte ist unzweifelhaft. Mielke stützt seine irrige Korrektur nicht aus Akten. ↑
- Es ist nur der linksschräge obere Balken entweder einer 2 oder einer 7 erkennbar; 7 nach Mielke, Beiträge. ↑
- Sic! ↑
Literatur
- Mielke, Heinz-Peter: Hattsteiner Grabplatte identifiziert. In: Usinger Land Jg. 1973, Sp. 170 ff.
- Mielke, Heinz-Peter: Beiträge zur Geschichte der Laurentiuskirche in Schmitten-Arnoldshain. Schmitten 1974 (Veröff. zur Gesch. des Hochtaunusgebietes 1), S. 39 m. Taf. 8.
- Rowedder, Eva: Kulturdenkmäler in Hessen. Hochtaunuskreis. Hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen. Wiesbaden/Darmstadt 2013 (Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland, Hessen Bd. 53), S. 533 (erw.).
- Breese, Wolfgang: Die Grabplatten und das Epitaph in der Laurentiuskirche Arnoldshain. In: Hochtaunusbll., 18 (2015), S. 9–17, hier S. 11f. (m. Abb. S. 11).
Bearbeitung
Indizes
Wappen
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Georg Wilhelm von Hattstein 1591, Arnoldshain“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/2465_georg-wilhelm-von-hattstein-1591-arnoldshain> (aufgerufen am 02.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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