Dorothea von Venningen 1540, Wiesbaden
Standort
Gebäude / Areal
Wiesbaden, ehem. Mauritiuskirche
Heutiger Aufbewahrungsort
Beschreibung
1614 kopial überliefert, vier Wappen mitgeteilt.
Geschlecht, Alter, Familienstand
Stand
Enthaltene Wappen
Venningen, Bemberg
Dargestellte Personen
Dorothea von Venningen.
Dorothea entstammte dem ursprünglich linksrheinischen Geschlecht derer von Venningen mit Stammsitz bei Edenkoben, das, seit dem 13. Jahrhundert bezeugt, später im Kraichgau ansässig wurde.2) Sie war eine Tochter des badischen Landhofmeisters Konrad von Venningen und der Maria von Hirschhorn, Tochter des Hans VIII. und der Irmel von Handschuhsheim.3) Dorothea war seit 1535 mit dem 1544-1556 als Rheingauer Viztum amtierenden Friedrich von Stockheim4) verheiratet, der nach ihrem Tode zwei weitere Ehen einging. Als zweite Ehefrau nahm er Agnes von Koppenstein, deren Grabplatte und qualitätvolles Epitaph sich in der Katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul in Eltville erhalten haben.5)
Inschrift
Umschrift
Anno domini 1540 vff Sambstag, den 19. Tag Junii ist in Gott verschieden die edell vnd tugenthafte Fraw Dorothea von Venningen, der Gott genedig sey, Amen.
Kommentar
Nach Helwich.
Nachweise
Fußnoten
Literatur
- Helwich, Syntagma 140
- Roth, Geschichte Wiesbaden 277 (nach Helwich).
Bearbeitung
Die Inschriften der Stadt Wiesbaden. Gesammelt und bearbeitet von Yvonne Monsees, unter Mitarbeit von Rüdiger Fuchs (Die Deutschen Inschriften 51), 2000, S. 57, Nr. 61.
Indizes
Sachbegriffe
Wappen
Nachnutzung
Rechtehinweise
Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Dorothea von Venningen 1540, Wiesbaden“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/2142_dorothea-von-venningen-1540-wiesbaden> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/gdm/2142