Elisabeth Lismann 1610, Idstein

Elisabeth Lismann 1610, Idstein
Standort
Gebäude / Areal
Idstein, Unionskirche
Angaben zum Standort
Heute an der Nordwand des sog. Frauenstuhls im Stuhl der Räte angebracht.
Heutiger Aufbewahrungsort
Beschreibung
Hochrechteckige Schieferplatte mit golden ausgemalter Memorialmschnft m 14 gestaffelten Zeilen. Ein Rahmen fehlt, an den Rändern leichte Beschädigungen, sonst gut erhalten.
Geschlecht, Alter, Familienstand
Stand
Dargestellte Personen
Elisabeth Lismann.
Elisabeth Lismann1) heiratete am 30. April 1594 den Doktor beider Rechte und nassau-idsteinischen Rat und Kanzleiverwalter Raymund Jäger (Venator). Über ihre Eltern ist nichts bekannt. Ihr Ehemann war der erste Sohn des Pfarrers Johann Jäger in Strinz-Trinitatis. Das Ehepaar hatte nach Kirchenbuch insgesamt acht Kinder. Die inschriftlich erwähnten Kinder waren der am 3. Februar 1600 geborene Sohn Hans Kaspar und die am 12. Dezember 1602 geborene zweite Tochter Juliana. Elisabeth, die lange Zeit schwacher Gesundheit war, erlitt am Abend des 17. September einen Schlaganfall, den sie nicht überlebte; am 20. September erfolgte ihre Beisetzung.
1) Alle Hinweise von Herrn Dr. Karl Heinz Schmidt, Idstein, aus Kirchenbuch Nr. l der Ev. Kirchengemeinde zu Idstein u. Reprint in der Idsteiner Heimatschau (1987) 56, 68, 325, 327.
Inschrift
Umschrift
MEMORIAE / ELISABETAE LISMANNIAE / ANNO CHRISTI / M D LXXVIII · IX · SEPT(EMBRIS) NATAE · / M D C X · XVIII SEPT(EMBRIS) DEFVNCTAE / FIDEI ET PIETATIS CAVSA / DESIDERATISSIMAE CONIVGIS / RAYMVNDVS VENATOR D(OMINVS) / MATRISQ(VE) / lO(HANNES) CASPARVS ET IVLIANA / COLLACHRYMANTES, / AT IN C(H)R(IST)O BEAT(AM) · CONIVNCTIO(N)EM / EXPECTANTES / P(OSVERVNT) ·
Übersetzung
Zur Erinnerung an Elisabeth Lismann, geboren im Jahre Christi 1578, den 9. September, gestorben am 18. September 1610, haben aus Treue und Liebe zu der in höchstem Maße vermißten Gattin und Mutter Herr Raymund Venator, Johann Kaspar und Juliana weinend, aber in Christus eine glückliche Vereinigung erwarten (dieses Denkmal) gesetzt.
Schrift
Nachweise
Bearbeitung
Die Inschriften des Rheingau-Taunus-Kreises. Gesammelt und bearbeitet von Yvonne Monsees (Die Deutschen Inschriften 43), 1997, S. 443 f., Nr. 557.
Siehe auch
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Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Elisabeth Lismann 1610, Idstein“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/2066_elisabeth-lismann-1610-idstein> (aufgerufen am 01.11.2026)
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