Äbtissin Dorothea von Lindau 1605, Tiefenthal
Standort
Angaben zum Standort
Das Grab befand sich im Chor.
Heutiger Aufbewahrungsort
Beschreibung
1614 kopial überliefert, vier Wappen. Nach Helwich.
Geschlecht, Alter, Familienstand
Stand
Enthaltene Wappen
Lindau, Geispitzheim; Kellenbach, Ellenbach.
Dargestellte Personen
Äbtissin Dorothea von Lindau.
Dorothea, nach Humbracht Tochter des Christoph von Lindau und der Ammei von Kellenbach,2) war 1582 Priorin und ist ab 1589 im Äbtissinnenamt als Nachfolgerin der Katharina Stilling von Straßburg belegt.3)
2) Humbracht Taf. 286.
3) Kunkel, Tiefenthal 159 f.
Inschrift
Umschrift
Anno domini m d c v in diebus Parasceves obiit praenobilis ac venerabilis domina Dorothea a Lindaw cum huic coenobio annos xv praefuisset laudabilis abbatissa cuius anima requiescat in pace.
Übersetzung
Im Jahre des Herrn 1605 starb am Karfreitag die hochedle und ehrwürdige Frau Dorothea von Lindau, nachdem sie diesem Kloster 15 Jahre lang als lobenswerte Äbtissin vorgestanden hatte. Ihre Seele ruhe in Frieden.
Nachweise
Literatur
- Helwich, Syntagma 328
- Roth, Geschichtsquellen III 234.
Bearbeitung
Die Inschriften des Rheingau-Taunus-Kreises. Gesammelt und bearbeitet von Yvonne Monsees (Die Deutschen Inschriften 43), 1997, S. 436, Nr. 544.
Indizes
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Äbtissin Dorothea von Lindau 1605, Tiefenthal“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/2055_aebtissin-dorothea-von-lindau-1605-tiefenthal> (aufgerufen am 02.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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