Gräfin Brigitta von Erbach 1535, Michelstadt

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Ortsname
Michelstadt
Landkreis
Odenwaldkreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.

Standort

Angaben zum Standort

Die Platte befand sich um 1575 noch in der Stadtkirche zu Michelstadt, lag im 18. Jahrhundert vor der Kapelle des Schlosses Fürstenau und wurde zu Anfang des 19. Jahrhunderts unter Graf Franz I. von Erbach in das Schloß Erbach gebracht, wo sie in der Einhardskapelle aufgestellt ist.
Nach der Überlieferung Gabelkovers wurde Brigitta in der Stadtkirche zu Michelstadt begraben, die zu dieser Zeit die einzige Grablege der Grafen von Erbach war. Schneider sah die Grabplatte allerdings um 1736 vor dem Kapellenraum des Schlosses Fürstenau, der zwischen 1635 und 1644 im zweiten Obergeschoß des roten Turms angelegt worden war. Die Platte muß also zwischen 1644 und 1736 nach Fürstenau verbracht worden sein.

Heutiger Aufbewahrungsort

Merkmale

Datierung

1535

Typ

Material

Erhaltung

erhalten

Größe

78 x 159 cm (B x H)

Größe der Buchstaben

5 cm

Beschreibung

Im eingetieften Feld steht unter einem Astwerkbaldachin die reliefierte Figur der Verstorbenen mit vor der Brust gefalteten Händen auf einem Hund. Sie trägt ein tief dekolletiertes Kleid und ein gefälteltes Unterkleid. Ihr offenes Haar hinterfängt den Oberkörper. In den oberen Ecken des Feldes ist je ein Wappenschild angebracht. Die Inschrift läuft auf dem Rand um.

Darstellung

figürlich

Geschlecht, Alter, Familienstand

Stand

Enthaltene Wappen

Erbach Wertheim.

Dargestellte Personen

Gräfin Brigitta von Erbach.
Brigitta entstammte der Ehe Eberhards XI. Schenk von Erbach mit Maria von Wertheim und starb offenbar unverheiratet. Darauf weist auch das offene und unverhüllte Haar der Figur auf Brigittas Grabplatte hin.

Inschrift

Umschrift

Anno · d(omi)ni · m · d · xxxv · / vff · den · sibenden · tag · Avgvsti · ist · gestorben · die · / wolgeborn · Freilein / Brigita · Grevin · zv · Erpach · der · got · genadt

Schrift

Nachweise

Literatur

  • Schneider, Historie 191, Nr. 101
  • Luck, Historische Genealogie 30.

Bearbeitung

Die Inschriften des Odenwaldkreises. Gesammelt und bearbeitet von Sebastian Scholz (Die Deutschen Inschriften 63), 2005, S. 89 f., Nr. 126.

Indizes

Nachnutzung

Rechtehinweise

Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Gräfin Brigitta von Erbach 1535, Michelstadt“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/195_graefin-brigitta-von-erbach-1535-michelstadt> (aufgerufen am 03.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/gdm/195