Johannes von Reifenberg 1459, Kiedrich

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Ortsname
Kiedrich
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.

Standort

Gebäude / Areal

Kiedrich, Kath. Pfarrkirche St. Valentin

Angaben zum Standort

Der Verstorbene lag wohl vor dem Johannes-Baptist-Altar bestattet.

Heutiger Aufbewahrungsort

Merkmale

Datierung

1459

Typ

Erhaltung

verloren

Beschreibung

1614 kopial überliefert, vier Wappen, sonstige Ausführung unbekannt. Nach Helwich.

Geschlecht, Alter, Familienstand

Stand

Enthaltene Wappen

Reifenberg (Wetterauer Linie), Wunnenberg; Stockheim, Buches von Bärstadt.

Dargestellte Personen

Edelknecht Johannes von Reifenberg.
Bei dem Verstorbenen handelte es sich um den Sohn Kunos d.J. von Reifenberg aus der Wetterauer Linie und Adelheids, Tochter Johanns von Stockheim und der Eise Buches von Bärstadt.1) Humbracht und mit ihm Möller setzten den Verstorbenen mit einem Johannes gleich, der bis 1415 als Mainzer Domherr wirkte, resignierte und sich dann mit Anna, Tochter Gerhards von Scharfenstein und der Anna von Partenheim, verheiratete.2) Kisky sah darin eine Verwechslung mit einem Mainzer Domherrn Johann von Reifenberg. In der Tat starb am 9. Dezember 1423 in Bologna ein gleichnamiger Domherr.3) Das Anniversar des domicellus Henne von Riffenberg ist unter dem 11. Juni im Kiedricher Seelbuch eingetragen; 4) das wäre im Jahr 1459 der Montag nach Bomfatius.
1) Möller, Stammtafeln AF II Taf. LXXIII.
2) Humbracht Taf. 63.
3) Kisky 141; bei Knod 438 Nr. 2985 ein Johannes von Reifenberg, der als Mainzer Domherr in Bologna studierte und dort 1423, vgl. Rep. Germ. IV Sp. 3772, als magister artium starb und dessen Exequien 1424 gehalten wurden, so auch Otto, Studenten 142 Nr. LXIV.
4) Roth, Geschichtsquellen III 64.

Inschrift

Umschrift

Anno domini m cccc lix dominica post [. . . ] obiit robustus vir Johannes de Reifenberg armiger cuius anima requiescat in pace amen.

Nachweise

Literatur

  • Helwich, Syntagma 268
  • Zaun, Kiedrich 119
  • Roth, Geschichtsquellen III 248.

Bearbeitung

Die Inschriften des Rheingau-Taunus-Kreises. Gesammelt und bearbeitet von Yvonne Monsees (Die Deutschen Inschriften 43), 1997, S. 182, Nr. 219.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Johannes von Reifenberg 1459, Kiedrich“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/1921_johannes-von-reifenberg-1459-kiedrich> (aufgerufen am 03.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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