Werner von Winterau 1317, Eberbach
Standort
Angaben zum Standort
Die Grabstätte des Verstorbenen lag vor dem Christophorusaltar.
Heutiger Aufbewahrungsort
Beschreibung
1614 erstmals kopial überliefert, ein Wappen, sonstiges Aussehen unbekannt.
Geschlecht, Alter, Familienstand
Stand
Enthaltene Wappen
Winterau (in Gold ein rot-weiß geschachtes Kreuz, darüber ein blauer fünflätziger Turnierkragen).
Dargestellte Personen
Ritter Werner von Winterau.
Die Herren von Winterau waren Vögte von Heidesheim und als solche im 13. Jahrhundert mehrfach mit Eberbacher Besitz und der zwischen 1163 und 1178 östlich von Heidesheim eingerichteten Klostergrangie Sandhof befaßt gewesen. Diese Beziehungen seiner Familie zur Abtei mögen Werner bewegen haben, sich in Eberbach beisetzen zu lassen. Möglicherweise ließ er sich noch kurz vor seinem Tode in die Laienbrüder- oder Pfründnerschaft des Klosters aufnehmen. Sein Testament wurde am 9. September 1317 in Gegenwart des Eberbacher Priors Ensfried und des Mönches Siegfried von Westerburg abgefaßt, worin der Kranke den Frauenklöstern Eibingen und Aulhausen verschiedene Legate vermachte.
Inschrift
Umschrift
+ Anno domini m ccc xvii in die beati Mathei apostoli obiit + miles Wernerus de Wenteraue cuius anima requiescat in pace.
Kommentar
Nach Helwich.
Nachweise
Literatur
- Helwich, Syntagma 166
- Roth, Geschichtsquellen III 261.
Bearbeitung
Die Inschriften des Rheingau-Taunus-Kreises. Gesammelt und bearbeitet von Yvonne Monsees (Die Deutschen Inschriften 43), 1997, S. 35. Nr. 26.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Werner von Winterau 1317, Eberbach“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/1772_werner-von-winterau-1317-eberbach> (aufgerufen am 02.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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