Johann von Dalwigk 1603, Münden

19378F4F-88AF-441E-BC79-64A0466C0DEA
Ortsname
Münden
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.

Standort

Gebäude / Areal

Münden, Kirche.

Heutiger Aufbewahrungsort

Angaben zum Aufbewahrungsort

Unter der Kanzel im Boden liegend.

Merkmale

Datierung

9. Februar 1603

Typ

Material

Erhaltung

erhalten

Größe

73 x 163 cm (B x H)

Beschreibung

Hochrechteckige Grabplatte mit Umschrift (A). Im Feld zwei Schrifttafeln (B und C) sowie sechs Vollwappen mit Beischriften (D).

Geschlecht, Alter, Familienstand

Stand

Enthaltene Wappen

Insgesamt sechs Vollwappen, die mittleren beiden Ehewappen, die vier in den Ecken die Ahnenwappen des Verstorbenen.
Oben links und in der Mitte links das Wappen von Dalwigk (Verstorbener und sein Vater), oben rechts Spiegel zum Desenberg (Mutter), in der Mitte rechts von Dorfeld (Ehefrau), unten links von Rückershausen (Großmutter väterlicherseits) und unten rechts Treusch von Buttlar (Großmutter mütterlicherseits).

Dargestellte Personen

Johann von Dalwigk, gestorben am 9. Februar 1603.
Nach Buttlar-Elberberg (s. Literatur) hieß der Verstorbene Johann Caspar und war Waldecker Rat. Verheiratet war er mit Catharina von Dorfeld, Tochter des Caspar von Dorfeld und der Elisabeth von Eppe, die die Grabplatte anfertigen ließ. Johann von Dalwigk ging aus der Ehe des Franz von Dalwigk (gest. 1570) und der Agnes Spiegel zum Desenberg hervor. Seine Großeltern, deren Wappen auf der Grabplatte ebenfalls wiederkehren, waren Bernhard von Dalwigk und Anna von Rückershausen sowie Gerhard Spiegel zum Desenberg und Margaretha Treusch von Buttlar.

Inschrift

Umschrift

A:
AN(N)O D(OMI)NI 1603 DEN 9 FEBRV / ARII IST DER EDLER VND EHRNVESTE IOHAN VON DALWIGK FRAN / ZEN DES ELTERN SOHN IN GOT / SELIG ENTSCHLAFEN DESEN SEELEN GOT GNEDIG SEIN WOLLE A(MEN)
B:
DANIEL 7 CAP:(ITEL) /
DIE HEILIGEN DES HOCHS /
TEN WERDEN DAS REICH /
EINNEHMEN VND WERDEN /
IMMER VND EWIGLICH /
BESITZEN
C:
CATHARINA VON DALWIG /
GEBORNE VON DORFELT /
HINDERLASSENE WITWE /
HAT IHREM LIEBEN IVNC /
KHERN SELIGEN DIS ZVR /
LETZTEN EHRE VERFERTI /
GEN LASSEN
D:
(oben links:) DALWIGK
(oben rechts:) SPIEGEL
(Mitte links:) DALWIGK
(Mitte rechts:) DORFELT
(unten links:) ROCKERSHVSEN
(unten rechts:) TREVS / BVTLER (?)

Kommentar

Sämtliche Inschriften sind erhaben ausgeführt. Inschrift B aus Daniel, Kap. 7, Vers 18.

Schrift

Nachweise

Literatur

  • Ganssauge, Gottfried (Bearb.): Die Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Kassel, Teil 3: Kreis des Eisenberges, S. 169
  • Buttlar-Elberberg, Rudolf von: Stammbuch der Althessischen Ritterschaft, Nr. 11 (von Dalwigk), Tafel 1

Bearbeitung

Andreas Schmidt, ehemals HLGL, im Wesentlichen nach Fotos und Mitteilungen von Herrn Wolfgang Wennemuth, Lichtenfels.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Johann von Dalwigk 1603, Münden“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/1322_johann-von-dalwigk-1603-muenden> (aufgerufen am 02.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/gdm/1322

Johann von Dalwigk 1603, MündenJohann von Dalwigk 1603, MündenJohann von Dalwigk 1603, MündenJohann von Dalwigk 1603, MündenJohann von Dalwigk 1603, MündenJohann von Dalwigk 1603, MündenJohann von Dalwigk 1603, MündenJohann von Dalwigk 1603, Münden / Das Wappen Treusch von Buttlar unten rechts